Sonntag, 20. Juli 2008
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Strategien gegen demografischen Wandel

05.02.2007 Quelle: EU   

Die neue EU-Kohäsionspolitik hilft den europäischen Regionen bei der Anpassung an den demografischen Wandel. Dies erklärte Danuta Hübner, EU-Kommissarin für Regionalpolitik, in Brüssel zur Eröffnung der Konferenz "Regionen für den wirtschaftlichen Wandel: Demografische Herausforderungen und regionalpolitische Lösungsansätze".

Ihr Kollege, Vladimir Špidla, EU-Kommissar für Soziales und Chancengleichheit wies außerdem darauf hin, wie wichtig der Europäische Sozialfonds sei, um die Folgen einer schrumpfenden Erwerbsbevölkerung in den Griff zu bekommen.

EU-Kommissarin Hübner erklärte: "Umfang und Geschwindigkeit von demografischen Entwicklungen sind von Land zu Land und von Region zu Region sehr unterschiedlich. Dafür gibt es keine politischen Einheitslösungen. Im Umgang mit diesen Veränderungen haben unsere Regionen bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt, die es in vollem Umfang zu nutzen gilt.

Auf dieser zweiten Konferenz "Regionen für den wirtschaftlichen Wandel" wollen wir Beispiele aus mehr als 20 Regionen vorstellen, die von diesen Entwicklungen besonders betroffen sind. Im neuen Programmplanungszeitraum 2007-2013 müssen wir auf diese Erfolge aufbauen und die demografische Herausforderung in strategischer und systematischer Hinsicht besser in unsere Programme integrieren."

EU-Kommissar Špidla sagte: "Die Tatsache, dass wir alle länger leben, ist eine positive Entwicklung und beruht auf den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolgen der letzten Jahre. Dennoch steht außer Frage, dass eine rasch alternde Bevölkerung verheerende Folgen für bestimmte Regionen haben kann. Der Europäische Sozialfonds (ESF) setzt jährlich fast 10 Milliarden EUR ein, um die negativen Auswirkungen des Alterns auszugleichen, zum Beispiel, indem er Mittel für einen leichteren Zugang zur Kinderbetreuung oder für die Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern, vor allem älteren Arbeitnehmern, bereitstellt."

Die heute und morgen stattfindende Konferenz führt politische Entscheidungsträger aus Ländern, Regionen und Kommunen, Berater und Sachverständige, sowie Vertreter der Zivilgesellschaft, der Hochschul- und Unternehmenskreise zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Herausforderungen des demografischen Wandels und die neuen Möglichkeiten genau zu erfassen und Erfahrungen mit erfolgreichen Strategien und Methoden für die Anpassung der Gesellschaft, des Arbeitsmarkts, der Unternehmen, Behörden und Infrastrukturen auszutauschen. Gemeinsam mit Karl-Heinz Daehre, Minister von Sachsen-Anhalt, und mit dem Präsidenten des Ausschusses der Regionen, Michel Delebarre, begrüßen die EU-Kommissare Hübner und Špidla die Konferenzteilnehmer aus 30 Ländern. Unter anderem sprechen auf der zweitägigen Konferenz der Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Dimitris Dimitriadis, und Lambert van Nistelrooij, Mitglied des REGI-Ausschusses des Europäischen Parlaments.

Weitere Informationen über die Konferenz "Demografische Herausforderungen und regionalpolitische Lösungsansätze" erhalten Sie hier.

Mehr Informationen über die EU-Regionalpolitik finden Sie hier.

Weitere Informationen über die Initiative "Regionen für den wirtschaftlichen Wandel" erhalten Sie hier.



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