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In der ARD-Sendung "REPORT MAINZ" wurde ein Beitrag zum Thema "Abrechnungstricks im Krankenhaus" ausgestrahlt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer kennt ihn nicht, diesen Spruch, der Lenin zugeschrieben wird. Gemeinhin haben wir die Politik in Verdacht, dass sie den russischen Revolutionär leider allzu ernst nimmt und sich gerne immer neue Kontrollmaßnahmen ausdenkt.
Im Fall, den Thomas Dauser in deutschen Krankenhäusern recherchiert hat, aber ist es genau umgekehrt. Kontrolle wird abgebaut. Ein Grund zur Freude? Leider nicht.
Bericht:
Oberarzt Ulrich Schiffer nach der Visite. Jetzt macht er sich an eine Arbeit, von der Patienten normalerweise nichts mitbekommen. Die Abrechnung.
Ein Blick in die Krankenakte. Eine Patientin mit Oberschenkelhalsbruch. Dr. Schiffer gibt die Diagnose in den Computer ein. Seit vier Jahren gibt es für jede Behandlung eine Fallpauschale, eigentlich ganz einfach. Aber hat der Patient noch andere Krankheiten? Gab es Komplikationen?
Einen Harnwegsinfekt, eine Blutung nach der OP, alles kommt auf die Liste, und gibt damit mehr Geld. Das macht aus einer 4.000 Euro Pauschale schon mal eine 7.900 Euro Rechnung.
Dr. Martina Modrack vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Sie kommt in die Klinik, weil einer Kasse die Rechnung zu hoch vorkommt.
Den gesamten Beitrag finden Sie hier.
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