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Gesetzliche Krankenkassen: Überschuss von 1,73 Mrd. Euro |
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01.03.2007
Quelle: BMG
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Zuwächse bei Krankenhausausgaben abgeflacht
Bei den größeren Leistungsbereichen hat sich der Ausgabenzuwachs im Krankenhausbereich, der im 1. bis 3. Quartal noch bei rd. 4,1 v.H lag, auf 2,7 v.H. im 1. bis 4. Quartal abgeflacht. Gleichwohl hat es bei den Krankenhäusern von 2004 auf 2006 einen Ausgabenzuwachs von insgesamt rd. 3 Mrd. Euro gegeben. Der moderate mit dem GKV-WSG eingeführte Sparbeitrag der Krankenhäuser, der in 2007 rd. 280 Mio. Euro beträgt, ist deshalb nach wie vor angemessen. Mit einem Ausgabenanteil von rd. einem Drittel ist der Krankenhausbereich mit einem Finanzvolumen von rd. 50 Milliarden Euro der größte Ausgabenbereich der gesetzlichen Krankenversicherung.
Zuwächse bei Arzthonoraren
Der Zuwachs von 2,8 v.H. bei den Ausgaben für ambulante ärztliche Behandlung ist maßgeblich von einem Zuwachs von 6,6 v.H. in den neuen Ländern geprägt. Diese Entwicklung deutet auf eine erhebliche Verbesserung der Honorarsituation der ostdeutschen Ärzte hin.
Entwicklungen in anderen Ausgabenbereichen
Die auffällig hohen Veränderungsraten von 9,7 v.H. bei den Zahnersatzausgaben sind vor dem Hintergrund der starken Einbrüche von rd. 33,4 v.H. in 2005 nachvollziehbar. Obwohl die Ausgaben für Zahnersatz somit immer noch deutlich niedriger lagen als im Jahr 2004, scheint sich die Entwicklung in diesem Bereich allmählich wieder zu normalisieren.
Hohe Ausgabenzuwächse von jeweils über 11 Prozent bei den Ausgaben für Prävention und Früherkennungsuntersuchung sind gesundheitspolitisch gewollt und weisen in die richtige Richtung.
Weiterhin deutliche Rückgänge von -3,0 v.H. gab es bei den Krankengeldausgaben der Kassen. Die Krankengeldausgaben sind wie die Aufwendungen der Arbeitgeber für die Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall bereits seit einigen Jahren rückläufig und gehen mit einem im vergangenen Jahr weiterhin sehr niedrigen Krankenstand einher.
Die Verwaltungskosten der Krankenkassen blieben im Vergleich zu 2005 unverändert – wenn auch mit unterschiedlichen Veränderungsraten bei den einzelnen Kassenarten.
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