Kassenvorstände von DAK und GEK verdienen am meisten
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05.03.2007
Quelle: Redaktion /ws
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Die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) und der Gmünder Ersatzkasse (GEK) haben im vergangenen Jahr die höchsten Gehälter bezogen. Dies berichtete „Bild“ mit Berufung auf Angaben der Kassen in der Freitagsausgabe: Demnach verdienten sie jeweils rund 224.000 Euro im Jahr.
Die gesetzlichen Kassen sind seit 2004 sind verpflichtet, jeweils zum 1. März die Gehälter ihrer Vorstandsmitglieder im Bundesanzeiger sowie in der jeweiligen Mitgliedszeitschrift zu veröffentlichen. Gegen die Veröffentlichung wehren sich allerdings zahlreiche Kassen.
An der Spitze der Einkommensliste steht GEK-Chef Dieter Hebel, weil er neben seinen GEK-Einkünften in Höhe von 159.000 Euro weiterhin noch als Vorstandchef der Krankenkasse für Bau- und Holzberufe (HZK) 65.000 Euro erhält. Herbert Rebscher, der Vorstandsvorsitzende der DAK erhielt im vergangenen Jahr ein Gehalt von 223.963 Euro. Drittplatziert ist der Vorstandsvorsitzende des BKK-Bundesverbandes, Wolfgang Schmeinck, mit einem Grundgehalt von 215.000 Euro, dazu können noch Bonuszahlungen bis zu 53.000 Euro hinzukommen. Dem Bericht zufolge können die Manager der Deutschen BKK die höchsten Bonuszahlungen i.H. von bis zu 77 Prozent erhalten.
In einem Musterverfahren wurde Mitte Februar die Klagen der BKK Diakonie abgewiesen durch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel abgewiesen und somit die Veröffentlichungspflicht der Vorstandsgehälter bestätigt.
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