| Samstag, 11. Oktober 2008 |
Die Privatisierung im deutschen Krankenhauswesen schreitet weiter voran. Um die sich bietenden Wachstumsperspektiven wahrzunehmen, hat die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA eine Schuldscheinfazilität im Volumen von 120 Millionen Euro bei 22 nationalen und internationalen Banken platziert.
Die Transaktion eröffne nach den Worten ihres Vorsitzenden Dr. Reinhard Schwarz zusätzliche Spielräume zur Finanzierung des Wachstumskurses. Mit dem Konzept einer Schuldscheinfazilität, der Kombination von Kreditlinie mit Wandlungsoption in Schuldscheindarlehen, hat die Sana eine maßgeschneiderte, kapitalmarktorientierte Finanzierungsstruktur gewählt. Sana wird die zugeflossenen Finanzmittel für die geplanten Akquisitionen neuer Krankenhäuser sowie zu deren Restrukturierung einsetzen. Arrangiert wurde diese moderne und flexibel ausgestattete Emission mit einer Laufzeit von fünf Jahren bzw. sieben Jahren von der WestLB.
Im Zuge dieser Entwicklung wird Sana ab dem Geschäftsjahr 2006 freiwillig nach dem internationalen Finanz- und Rechnungslegungs-Standard IFRS (International Financial Reporting Standards) bilanzieren. Der Kapitalmarkt erwarte, so Finanzgeschäftsführer Thomas Lemke transparente Unterneh-mensbilanzen. Zu dem erleichtere die Umstellung den Vergleich mit den meist börsennotierten Mitbewerbern.
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Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA
Susanne Heintzmann
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