| Dienstag, 14. Oktober 2008 |
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Angehörige vergessen oft die eigene Atempause Zirka 1,2 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Demenz. Familienangehörige, die Menschen mit Demenz betreuen, vergessen oft die eigene Atempause. Sie ertragen den Gedanken, den Angehörigen in die Obhut einer fremden Person zu geben, nur schwer. Um die familiäre Betreuung jedoch längerfristig mit voller Kraft bewältigen zu können, gehört die eigene Atempause zu einem guten ausgewogenen Betreuungskonzept. adele – autonom mit Demenz leben / Hofheim im Taunus schließt bei den Familien diese Lücke.
Menschen mit Demenz können zu einem großen Teil alltägliche Aktivitäten nicht mehr eigenständig durchführen. Der Begriff Demenz umfasst Erkrankungen, deren Auswirkungen mit dem Verlust der geistigen Funktionen wie Erinnern, Denken, Orientieren und Verknüpfen von Gedanken einhergehen. Zu 60 % handelt es sich um die Diagnose Morbus Alzheimer. Morbus Pick und Vaskuläre Demenz stehen für weitere Krankheitsbilder.
Die Nachricht trifft heute in Deutschland zirka 200.000 Familien pro Jahr – aufgrund der demografischen Entwicklung mit steigender Tendenz. Am Anfang sieht man kleine Veränderungen, dann wird es auffällig. Oft erkennen Außenstehende die schleichenden Veränderungen als erste. Nahe Angehörige, wie der Ehemann, die Partnerin oder der Sohn und die Tochter, entschuldigen die kleinen täglichen Vergesslichkeiten genauso wie die Betroffenen selbst. Nach der Diagnose, dem ersten Schock und Fragen findet man eine Lösung für die fürsorgliche Betreuung. 70 % der an Demenz erkrankten Menschen werden weiterhin von Angehörigen begleitet. Das Ziel ist, die Betroffenen so lang dies möglich ist, in ihrer gewohnten Umgebung betreuen zu können.
In der eigenen Wohnung bleiben zu können – sich sicher und geborgen zu fühlen – ermöglicht den Demenzkranken in einem gewissen Rahmen ein selbstbestimmtes Leben und somit eine höhere Lebensqualität.
Die Familienmitglieder stellen ihre Wünsche für die Bedürfnisse des geliebten Menschen zurück. Hier begleitet oft die Angst vor dem Tod und dem Leiden die Angehörigen. Sie unternehmen alles, damit der an Demenz erkrankte Mensch sich betreut und einbezogen fühlt.
„Gerade zu den Ferienzeiten, wie sie in den kommenden Wochen zu Ostern anstehen, suchen die betreuenden Familien nach einer für alle vertretbaren Lösung. Die Familie, insbesondere die Kinder, wünschen sich in den Schulferien eine Urlaubsreise. Man möchte über die Osterfeiertage das lange Wochenende nutzen, um Verwandte zu besuchen oder ganz einfach den Frühling zu begrüßen.“ Gabi Waldhausen kennt die schwierige Lage, in der die Familien stecken. Diese Lücke füllt sie, die Inhaberin von adele – autonom mit Demenz leben, mit ihrem Dienstleistungsspektrum.
Diese Serviceleistungen bedeuten eine konkrete Entlastung der Angehörigen und vermitteln Sicherheit. Hierbei kann es sich um Tages- und Nachtbetreuung oder Sitzwachen rund um die Uhr für einen oder mehrere Tage handeln, aber auch um die vollständige und umfassendeUrlaubsvertretung durch die fachlich ausgebildete Betreuungsperson.
Im Gespräch schildern die pflegenden Angehörigen die Situation und insbesondere die individuellen Wünsche und den Gesundheitszustand der an Demenz erkrankten Person. Das persönliche Gespräch ist die Grundlage für die Planung und Durchführung der Pflege und Betreuung. Werte wie Akzeptanz, Wertschätzung, Autonomie und Individualität geben die Richtung an.
adele bietet in diesen Zeiten, in denen das Leben durch einen Ausnahmezustand gekennzeichnet ist, qualifizierte Unterstützung. Angehörige dementer Menschen können so mit einem guten Gewissen und einem sicheren Gefühl sich selbst eine Atempause gönnen.
adele – autonom mit demenz leben – steht mit Erfahrungen im Gesundheitswesen und Kompetenz in der Gerontopsychiatrie beratend zur Seite.
Adele
adele - autonom mit demenz leben Gabi Waldhausen Schulstraße 36 65719 Hofheim/Ts. Tel. 06192/921131
Presseansprechpartner: Susanne Adler quadratpunkt 069-94506293
Statistiken/Quellen: Robert Koch Institut, Deutsche Alzheimer Gesellschaft