Diakonie informiert über Leistungen und Kosten in Pflegeheimen
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28.03.2007
Quelle: Diakonisches Werk Hamburg
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Immer häufiger stellen Menschen Fragen nach der Pflege im Alter, nicht nur nach den Möglichkeiten, sondern auch nach den Kosten. Ein Faltblatt der Diakonie mit dem Titel "...und wo bleibt das Geld?" informiert über die Zusammensetzung der Preise in Pflegeheimen.
Es wird auch erläutert, wie sich die Pflegestufen unterscheiden, für die mit der Sozialbehörde und den Pflegekassen unterschiedliche Personalrichtwerte vereinbart sind. Sozialökonom Stefan Rehm, zuständiger Vorstand im Diakonischen Werk Hamburg, rät dazu, Leistungen und Preise genau zu vergleichen.
Insbesondere die 40 Pflegeheime der Diakonie, in denen gut 5.000 von etwa 15.000 der in Hamburg in der vollstationären Pflege versorgten Pflegebedürftigen leben, zeichnen sich durch eine hohe Fachkompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine bereits vielfach zertifizierten Arbeit auf Basis des Qualitätsmanagementsystems nach dem Diakonie-Siegel Pflege aus.
Das Faltblatt wird unter Telefon 040/ 306 20 295 kostenlos zugesandt.
Hintergrundinformationen
Das gestiegene öffentliche Interesse an der Pflege verlangt zunehmend mehr Wissen über die komplexe Materie der Pflegefinanzierung. Ein Beispiel: Sind Hamburger Pflegeheime am teuersten?
Das Statistische Bundesamt hat am 14.3.2007 im Rahmen der Pflegestatistik 2005 einen Ländervergleich der Pflegeheime veröffentlicht, der u.a. die Vergütungen in der vollstationären Dauerpflege behandelt. Hamburg weist dort bei den durchschnittlichen Vergütungen (Pflegesätze zuzüglich Entgelt für Unterkunft und Verpflegung) in der Pflegeklasse 3 zusammen mit Nordrhein-Westfalen die höchsten Preise auf. Warum? Das kann leicht erläutert werden: Zum einen fließen in die Durchschnittspreise der Statistik die in Hamburg überproportional vorhandenen Einrichtungen mit speziellen Leistungsprofil (z. B. in der besonderen stationären Dementenbetreuung) ein.
Zum anderen wird durch die in Hamburg vereinbarten Personalrichtwerte für das Pflegepersonal den Bewohnerinnen und Bewohnern der Pflegestufen zwei und drei relativ mehr Pflegezeit zur Verfügung gestellt. Das zeigt sich auch darin, dass Hamburg mit dem Pflegesatz der Pflegeklasse 1, die häufiger als die Pflegeklasse 3, in den Heimen vertreten ist, genau im Bundesdurchschnitt liegt.
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