| Samstag, 22. November 2008 |
Die Münchener Staatsanwaltschaft ermittelt in 3.100 Fällen wegen Korruptionsverdachts und des Verdachts der Vorteilsgewährung gegen Klinikärzte und Mitarbeiter von Pharma-Firmen. Mediziner sollen von den Firmen unter anderem Bargeld, Geschenke und Studienreisen angenommen haben.
Nach Angaben des Bielefelder „Westfalen-Blatt“ hätten die Pharmafirmen sich davon einen besseren Absatz ihrer Medikamente versprochen. Gemäß dpa-Meldungen seien die Beschuldigten Vertreter der Pharmakonzerne Fujisama, Bristol-Meyers Squibb (BMS), Servier und Amgen sowie zum Großteil Klinikärzte aus bundesweit über 600 Kliniken.
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