| Montag, 08. September 2008 |
Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, die Umwandlung der Rechtsform in eine Aktiengesellschaft vorzubereiten. Der Formwechsel soll im Rahmen der Hauptversammlung am 20. Juni 2007 beschlossen werden.
Anschließend ist die Eintragung ins Handelsregister zur zweiten Jahreshälfte vorgesehen. Mit der beabsichtigten baldigen Umwandlung will das Unternehmen den finanziellen und operativen Spielraum des derzeit 35 eigene Kliniken umfassenden Konzerns erweitern. Im Zuge dieser Entscheidung beschloss der Aufsichtsrat der Hauptversammlung die Erhöhung des Grundkapitals von 80 Millionen Euro auf 120 Millionen Euro vorzuschlagen.
Der Krankenhausmarkt in Deutschland befindet sich nach den Worten von Dr. Reinhard Schwarz, Vorsitzender der Sana-Geschäftsführung, derzeit in einem rasanten Wandel, der auch private Krankenhausbetreiber vor große Herausforderungen stellt. Insbesondere bestehe bei vielen Krankenhäusern in Deutschland ein gewaltiger Sanierungsbedarf bei zugleich steigenden Kosten. Vor diesem Hintergrund stelle die zukunftsorientierte Rechtsform der Aktiengesellschaft einen Meilenstein für Sana dar und ermögliche es, im Kerngeschäft „Kliniken“ noch erfolgreicher zu agieren.
Zugleich rücke das Ziel näher, mit Sana an die Spitze der drei anderen großen Mitbewerber aufzuschließen. Das Unternehmen befindet sich derzeit auf Platz vier der privaten Klinikgruppen. Durch die Umwandlung und die Kapitalerhöhung erhöht sich die Kapitalkraft des Konzerns nachhaltig und ermöglicht ein flexibleres und zugleich größeres Engagement der Anteilseigner.
Die Sana Kliniken haben 2006 mit 12.400 Mitarbeitern Erlöse von 792 Millionen Euro erwirtschaftet und damit den Umsatz um 4 Prozent gesteigert. 662.000 Patienten wurden versorgt (im Vorjahr 511.000). Ein Börsengang der Sana Kliniken ist nicht geplant.
Diesen Beitrag diskutieren... (0 Beiträge)
![]() |
| Intensivbuch Lunge Weitere Produkte! |