| Samstag, 11. Oktober 2008 |
Gesundheit
Die wichtigsten Schlankheitsmittel medizinisch bewertet
Der Frühling und der Sommer nahen und die Mode mit kurzen Röcken und Hosen entblößt die im Winter angesammelten Hüftpolster. Der Bedarf an effektiven Diäten und nach Schlankheitsmitteln, wodurch Übergewichtige nebenbei viele Kilos Fett verlieren und sich zudem nicht einschränken müssen, ist enorm.
Dies machen sich einige Anbieter von Schlankheitsmitteln zu Nutze, kritisiert die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Jessica Männel im Interview mit Medizinpublizist Sven-David Müller-Nothmann. Oft sehe ich in den Zeitschriften Anzeigen von bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln, die eine mühelose Gewichtsreduktion ohne Ernährungsumstellungen versprechen, so Doktor Männel. Dies funktioniert nur in den seltensten Fällen, meist tut sich ohne begleitende Diät entweder gar nichts oder Übergewichtige nehmen nur ganz wenig ab, bekommen dafür aber andere Beschwerden wie Unruhe, Herzrasen, Unwohlsein, Bauchkrämpfe, Durchfälle und vieles mehr, erläutert die erfahrene Ernährungsmedizinerin aus Düsseldorf. Sie hat verschiedene Schlankheitsmittel überprüft:
Unter der Vielzahl von Schlankheitsmitteln, die eine rasche Gewichtsabnahme versprechen, gibt es einige, deren Einnahme eine Diät durchaus unterstützen kann, betont Doktor Männel. Grundsätzlich sollte auf eine ausgewogene Ernährungsweise auch bei der Reduktionsdiät geachtet werden, denn viele Vitamine und Mineralstoffe haben eine wichtige Funktion für den Stoffwechsel, macht Dr. med. Jessica Männel deutlich.
Beispielsweise kann eine ausgewogene Zufuhr von 1000 bis 1500 Milligramm Kalzium in Form von fettarmen Milchprodukten oder Ergänzungsprodukten Übergewicht vorbeugen. Die Substanz L-Carnitin kann den Fettstoffwechsel unterstützen, so Männel. L-Carnitin ist ein bedingt lebenswichtiger Mikronährstoff, da er vom Körper selbst synthetisiert wird und auch mit der Nahrung aufgenommen wird. L-Carnitin soll den Fettstoffwechsel ankurbeln und hilft die Fettmuskel-Relation zu verbessern.
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