| Dienstag, 07. Oktober 2008 |
Medizin/Pharma
Weniger postoperative Wundinfektionen durch sterilen Instrumententisch
In Schweden konnte man die postoperativen Krankenhausinfektionen senken dank einer neuen Technologie die die Sterilität der Instrumente auch während der Operation garantiert. Viele Infektionen im OP Saal werden durch kontaminierte Instrumente verursacht [...]
[...] da diese sich zum größten Teil ungeschützt außerhalb des laminaren Luftstroms befinden und durch die Dauer der OP wieder neu kontaminiert werden. Zum Schutz der sterilen Instrumente vor einer Kontamination mit Mikroorganismen (insbesondere bei langen Operationen) hat man Toul, einen mobilen Instrumententisch mit integriertem Laminar Air Flow entwickelt der die Sterilität der Instrumente selbst bei sehr langen Operationen garantiert. Dies wird erreicht durch die 'Schaffung einer ultrareinen Zone' mittels Filtrierung der Luft durch Schwebstoffiltern (Hepa H 14) ohne störende Zugluft.
Für OP Säle oder Eingriffsräume die bisher noch nicht mit Laminar Air Flow ausgerüstet sind gibt es zusätzlich Toul mobiler Laminar Air Flow oder Toul Deckenstativ welche unabhängig von der Art der bisherigen Klimatisierung genutzt werden können. Durch die unmittelbare Positionierung am OP Tisch erreicht man eine Reduktion der Keimkonzentration im OP Feld und auf dem Instrumententisch um bis zu 95%. In den meisten konventionellen Operationssälen sind zwei bis drei OP-Leuchten direkt innerhalb des turbulenzarmen Zuluftfeldes untergebracht.
Diese OP-Leuchten behindern nicht nur die laminare Strömung sondern verursachen Turbulenzen durch ihre Temperaturentwicklung. Zusätzlich kommen noch die Köpfe des OP-Teams in dem Bereich der potenziell sauberen Luftströmung und führen so zu weiteren Turbulenzen beziehungsweise Eindringen von potenziellen Infektionserregern.
Diese Geräte sind außerdem sehr preisgünstig da sie keinen Anschluss zur vorhandenen Klimatisierung benötigen.
Weniger Infektionen bedeutet Kostenreduktion und Imagegewinn
Die postoperative Infektionsrate konnte mit dieser neuen Technologie in mehreren Kliniken und ambulanten Einrichtungen in Schweden auf unter 0,5 % gesenkt werden was dem behandelnden Zentrum viel Geld spart. Postoperative Wundinfektion machen bis zu 25 % der Krankenhausinfektionen aus und sind mit 50 % der Gesamtkosten der durch nosokomialen Infektionen verursachten Kosten eine erhebliche Belastung für das Krankenhaus.
Diese Technologie hilft dem Krankenhaus viel Geld zu sparen und ist außerdem sofort einsetzbar da keinerlei Installation notwendig ist.
Kontaktinformation:
Normeditec
Da Vinci str. 12
39100 Bozen (Südtirol)
Tel: + 39/348 730 24 45
Fax: +39/ 0521/ 37 36 31
http://www.normeditec.com
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