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Der erste sterile Instrumententisch (Instrumentiertisch) |
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16.09.2007
Quelle: Andreas Kunze
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Die Instrumente und Implantate werden auch während der Operation vor einer unvermeidlichen Kontamination mit Mikroorganismen geschützt. Weniger Infektionen-Weniger Kosten. Bisherige Instrumententische bieten keinen Schutz vor immer resistenter werdenden Keimen. Schon wenige OP-Minuten reichen aus um die mit großem Aufwand sterilisierten Instrumente und Implantate mit Mikroorganismen zu kontaminieren.
Das Skalpell trägt sie in die Tiefe, und Keime, die bis zum Knochen vordringen, können in dem empfindlichen Gewebe noch nach Jahren zu folgeschweren Infektionen führen. Laut einer englische Studie von Whyte werden ca.70% aller Wundbakterien indirekt z.B. durch Instrumente sedimentiert.
Experten empfehlen daher die Nutzung turbulenzarmer großflächiger Laminarflow-Systeme durch Reinluftstrom. Diese sind jedoch sehr teuer und eignen sich kaum für eine nachträgliche Installation. In vielen OP-Sälen in denen schon ein Laminar Flow System eingebaut ist wird 'nur' das OP Feld geschützt– jedoch nicht die Instrumente da diese sich meistens außerhalb des Laminarflows befinden.
Die Instrumente und Implantate werden auch während der Operation vor einer unvermeidlichen Kontamination mit Mikroorganismen geschützt. Dies wird erreicht durch die 'Schaffung einer ultrareinen Zone' mittels Filtrierung der Luft mit Schwebstoff Filtern. (Hepa H 14). Schon geringste Keimmengen können bei Implantaten eine Infektion auslösen.
Mit dem sterilen Instrumententisch werden die Instrumente und Implantate selbst bei sehr langen Operationen vor einer erneuten Verkeimung mit Bakterien geschützt.
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