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Zur Jahrestagung 2007 der Arbeitsgemeinschaft Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) trafen sich am 20. und 21. September 2007 die Vertreter von 15 Großkrankenhäusern Deutschlands auf Einladung der Geschäftsführung im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus.
Diskutiert wurden u. a. Benchmarkergebnisse der Mitglieder der AKG, die
in allen Häusern stattfindenden Tarifverhandlungen, Einkaufsmodelle der
Krankenkassen und Erfahrungen bei der Realisierung von Projekten in
Euro- und Metropolregionen.
AKG-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Karsten Güldner, Leipzig,
Unternehmensgruppe St. Georg, betonte aus Anlass der Tagung in Cottbus:
„Als Großkrankenhäuser, die mit rund 48 000 Mitarbeitern ein Achtel
aller Patienten in Deutschland versorgen, brauchen und suchen wir den
Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit. Es geht vor allem um
Erarbeitung einer klaren Position gegenüber der Politik und der
Öffentlichkeit. Wir wollen nachdrücklich zeigen, dass kommunale
Großkrankenhäuser wirtschaftlich rentabel sind.“
Dr. Alfred Estelmann, Vorstand des Klinikums Nürnberg Nord und Süd,
verwies auf den hohen Qualitätsanspruch aller insgesamt 30
Mitgliedshäuser. Kommunale Krankenhäuser könnten dem Qualitätsvergleich
mit anderen Krankenhäusern in jedem Fall bestehen, auch diesem
Tatbestand diene der Erfahrungsaustausch.
Mechthild Greive ist Geschäftsführerin im Klinikum Dortmund: „Ein ganz
wichtiges Thema für unsere Häuser ist die Tarifpolitik. Wir meinen:
Tarifsteigerungen müssen eine entsprechende Steigerung des Budgets zur
Folge haben. Wichtig wäre auch eine Entkopplung der Krankenhausbudgets
von der Entwicklung der Grundlohnrate. Aus unserer Sicht besteht kein
direkter Zusammenhang zwischen dem medizinischen Versorgungsbedarf der
Bevölkerung und der Lohn- und Gehaltsentwicklung in der
Volkswirtschaft. Wir setzen alles daran, um die gravierenden Probleme
in der Tarifpolitik gemeinsam einer akzeptablen Lösung zuzuführen. Auch
dafür steht die AKG.“
CTK-Geschäftsführerin Heidrun Grünewald sagte zum Abschluss der Tagung:
„Die großen kommunalen Krankenhäuser sind und bleiben ernst zunehmende
Spieler im Gesundheitssystem. Wir haben beschlossen, unsere
Zusammenarbeit in diesem Sinne weiter auszubauen!“
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