IW-Bildungsmonitor - Lehrkörper ist überaltert
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01.11.2007
Quelle: IW
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Die Bundesländer haben zuletzt einige bildungspolitische Hausaufgaben gemacht, müssen in Sachen Personalplanung allerdings nachsitzen. Dies folgt aus dem Bildungsmonitor 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).
Danach hat die kurzsichtige Personalpolitik der vergangenen Jahre dazu
geführt, dass in Westdeutschland im Schuljahr 2005/2006 gut die Hälfte
der Lehrer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen älter als 50
Jahre war. Am gravierendsten ist die Überalterung des Lehrkörpers in
Bremen und Hamburg - dort zählen jeweils fast 40 Prozent der Pädagogen
mehr als 55 Lenze. Den ostdeutschen Bundesländern geht es nur auf den
ersten Blick besser. Denn dort sind bereits 60 Prozent der Lehrerschaft
mindestens 45 Jahre alt, sodass spätestens in fünf Jahren die Mehrzahl
der Unterrichtenden zur Generation 50plus gehören wird.
Verschärft wird das Problem zum einen dadurch, dass die Zahl der
Lehramtsstudenten und der Absolventen des Vorbereitungsdienstes zu
gering ist, um die drohenden Löcher in der Personaldecke zu stopfen.
Zum anderen unterrichten viele Lehrkräfte nicht bis zum regulären
Ruhestandsalter von 65 Jahren - von den mehr als 15.500 im Schuljahr
2005/2006 pensionierten Lehrern schieden fast 30 Prozent wegen
Dienstunfähigkeit vorzeitig aus.
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