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iPhone hält medizinische Notfalldaten bereit |
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14.11.2007
Quelle: InterComponentWare AG
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In einem medizinischen Notfall – egal ob zuhause oder im Straßenverkehr – geht es um Minuten. Die Rahmenbedingungen sind in Deutschland günstig: Nach den gesetzlichen Bestimmungen müssen Rettungskräfte innerhalb von zehn Minuten vor Ort sein und die professionelle Erstversorgung übernehmen.
Bislang mussten Notärzte aber darauf vertrauen, was sie vor Ort
erfragen oder sehen konnten. Ist der Patient bewusstlos oder nicht
ansprechbar, bleiben Vorerkrankungen oder Medikationen unberücksichtigt
– was schnell zu bedrohlichen Komplikationen führen kann. Jetzt ist die
Notfallversorgung einen großen Schritt weiter: Persönliche Notfalldaten
können überall per Handy und Internetbrowser über eine verschlüsselte
Verbindung abgerufen werden.
Besonders komfortabel geht das mit dem neuen iPhone. Das zeigt der
eHealth-Spezialist InterComponentWare AG (ICW) mit Unterstützung des
Systemhaus HSD auf der weltgrößten Medizinmesse MEDICA vom 14. bis 17.
November in Düsseldorf. Voraussetzung ist eine webbasierte LifeSensor
Gesundheitsakte, die jeder zur Dokumentation seiner Gesundheitsdaten
einrichten kann. Ist auf dem iPhone der LifeSensor Notfall-Zugriff
abgelegt, kann im Ernstfall direkt die LifeSensor Notfall URL
www.sos-lifesensor.com aufgerufen werden. Mit Hilfe des Notfallcodes,
der auf einer persönlichen Notfallkarte aufgedruckt ist, stehen den
Rettungskräften vor Ort sofort die wichtigsten medizinischen Daten des
Patienten zur Verfügung. Die Notfallkarte kann jeder Besitzer einer
LifeSensor Gesundheitsakte wie eine EC-Karte im Geldbeutel mit sich
führen.
Die in der LifeSensor Gesundheitsakte gespeicherten Notfalldaten
enthalten Basisinformationen, die im Ernstfall entscheidend für die
Erstversorgung vor Ort oder in einer Klinik sein können. Sie betreffen
z.B. Medikationen, Diagnosen und Allergien. Zusätzlich weisen sie auf
einen Ansprechpartner hin, der im Notfall unverzüglich informiert
werden soll.
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Ein Fall
aus der Praxis
Das Motorrad ist quer über die Fahrbahn geschleudert, Henning S. (38) liegt
bewusstlos neben seiner Maschine. Nach wenigen Minuten trifft der Notarzt ein.
Um die Atmung zu sichern, müsste Henning S. intubiert werden – eine
Routinemaßnahme, bei der ein kleiner Schlauch die Atemwege frei hält. Anhand
der Notfalldaten erfährt der Notarzt jedoch rechtzeitig, dass Henning S. an
einer verminderten Beweglichkeit des Unterkiefers leidet und daher nicht
intubiert werden kann, ohne Verletzungen im Nasen-Rachen-Raum zu riskieren. Also
greift der Notarzt auf alternative Maßnahmen zurück und erspart dem Patienten
weitere Komplikationen.
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