|
18 Millionen Menschen in Deutschland verbringen tagtäglich ihren Arbeitstag sitzend - meist auch noch vor einem Bildschirm. Körperliche Bewegung kennen viele nur vom Hörensagen. Mit dem Ergebnis, dass 80 % aller Bildschirmarbeitenden unter Schulter-/Nackenschmerzen und Kopfschmerzen leiden,[...]
[...] ausgelöst durch die starre Sitzhaltung vor dem Computer. Aber auch ständige Anspannung führt zwangsläufig zu einer Verspannung der Muskulatur. Aus diesem Grund hat Andre Sanders seinen mobilen Muskelnotdienst ins Leben gerufen.
Diese Form der mobilen Massage gibt vielen Arbeitnehmern die Möglichkeit, durch Verspannungen ausgelöste Beschwerden überhaupt behandeln zu lassen. „Zeit ist heutzutage ein wichtiger Faktor: jeder braucht sie, aber keiner hat sie. Regelmäßige Massagen haben nachweislich aber zu einem Rückgang der Krankmeldungen um 18 Prozent geführt. Wenn die Menschen also nicht zu mir kommen können, Massagen aber Beschwerden lindern können und leistungssteigernd sind, dann muss ich eben in die Unternehmen gehen“, erklärt Andre Sanders.
Die Auswirkungen der Muskelverspannungen kennt jeder. Die durch die Verspannung ausgelöste Verkürzung der Muskulatur und der damit verbundene Zug auf die Sehnen führen nach einiger Zeit zu helmartigen Kopfschmerzen, die sich ein oder sogar beidseitig vom Ohr bis zu den Augenbrauen ziehen, oder im schlimmsten Fall sogar zu migräneartigen Beschwerden. Einer Untersuchung in Großbritannien zufolge beläuft sich der wirtschaftliche Schaden, der durch derartige Beschwerden von Mitarbeitern verursacht wird, auf 147 Milliarden Euro jährlich. Dieser Verlust könnte aber drastisch minimiert werden, wenn sich die Büroangestellten am Arbeitsplatz regelmäßig massieren lassen würden.
Nach Terminvereinbarung kommt der mobile Massageprofi direkt an den Arbeitsplatz. Dabei verwendet er für die "Massage vor Ort" einen speziell entwickelten, zusammenklappbaren ergonomischen Massagestuhl. Nicht nur der flexible Einsatzort der mobilen Massage ist vorteilhaft, sondern auch, dass die Arbeitnehmer die Anwendung bekleidet in Anspruch nehmen können. Die ganze Anwendung dauert dabei nicht länger als eine Zigarettenlänge und gewährleistet einen reibungslosen Büroablauf ohne langwierige Unterbrechungen. Die kurze Büromassage gibt’s dabei schon für 13 Euro.
Unternehmen, die den Muskelnotdienst ins Büro kommen lassen, brauchen nicht zu befürchten, dass das Finanzamt die Investition in eine mobile Massage am Arbeitsplatz als zu versteuernden, geldwerten Vorteil einstuft. Da hat der Bundesfinanzhof in München schon einen Riegel vorgeschoben. Im Falle einer EDV – Firma, die ihren Mitarbeitern kostenlose Massagen angedeihen ließ, entschied der Bundesfinanzhof, dass der Arbeitgeber spezifisch berufsbedingten Beeinträchtigungen der Gesundheit aufseiten der Mitarbeiter steuerneutral vorbeugen darf (Quelle: DLZIBZ 05. Januar 2002).
Diesen Beitrag diskutieren... (0 Beiträge)
|