| Samstag, 22. November 2008 |
Die Zahl resistenter Bakterien welche nur noch schwer mit Antibiotika zu bekämpfen sind nimmt immer mehr zu und damit auch das Risiko einer Krankenhausinfektion. Mittlerweile sind rund 70 Prozent der Bakterien, die nosokomiale Infektionen verursachen, resistent gegenüber zumindest einem häufig angewendeten Antibiotikum.
Das Risiko eine nosokomiale Infektion zu erwerben ist für chirurgische Patienten etwa drei mal so hoch wie für nicht-chirurgische Patienten. In der Implantate Chirurgie ist die Anforderung an Keimfreiheit während der Operation besonders wichtig um Infektionen von Implantaten und Fremdkörper assoziierte Infektionen (venös, arteriell, ventrikulär) Herzschrittmacher, Herzklappen, Venenkatheter, Gelenkersatz, TEP, Ventrikel-Shunt, Brustimplantate und andere Implantate) zu vermeiden.
Die postoperative Infektion am Implantat ist die bedeutendste unerwünschte Komplikation. Kommt es zu einer Infektion, ist es nötig, das Implantat zu wechseln oder vollständig zu entfernen. Die alleinige Antibiotika Therapie ist meist ungeeignet zur Sanierung einer Protheseninfektion. Zum Schutz von postoperativen Infektionen bei Prothesen, Endovaskuläre Prothesen, Fremdkörperinfektionen, Herzschrittmachern, Infektionen bei Hüft- und Knie-Endoprothesen, Implantate Transplantate Infektionen, Katarakt Infektionen, Osteomyelitis, Stent Infektionen usw. wird Toul mobiler Laminar Flow eingesetzt .
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