Mehrheit der Krankenhäuser untersuchen Patientenzufriedenheit
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18.12.2007
Quelle: Steria Mummert Consulting
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Die Mehrheit der Krankenhäuser in Deutschland sieht in
Patientenbefragungen ein wichtiges Instrument für das
Qualitätsmanagement. Für drei Viertel der Fach- und Führungskräfte aus
dem Gesundheitswesen haben Zufriedenheitsbefragungen eine hohe
Bedeutung zur Verbesserung der Prozesse.
In der praktischen Umsetzung
offenbaren sich allerdings Lücken: 61 Prozent der Kliniken beschränken
ihre Zufriedenheitsbefragungen auf maximal eine Stichprobenerhebung im
Jahr. Nur 38 Prozent informieren sich regelmäßig über Anregungen und
Wünsche der Patienten für den Klinikaufenthalt. Das ergab der aktuelle
Berichtsband „Krankenhaus Trend“ von Steria Mummert Consulting in
Kooperation mit der Fachzeitschrift kma.
Neben dem Qualitätsmanagement profitiert vor allem das interne
Controlling von Zufriedenheitsbefragungen der Patienten. Für 92 Prozent
der Gesundheitsexperten sind praktische Hinweise aus den Erlebnissen im
Krankenhaus wichtig, um Rückschlüsse auf die Arbeitsabläufe ziehen zu
können. Knapp ein Viertel der Fach- und Führungskräfte hält diese
Angaben sogar für unverzichtbar. Besonders wertvoll ist das
Patientenfeedback zudem im Marketing. Mehr als drei Viertel der
Befragten halten entsprechende Informationen für die Außendarstellung
des Krankenhauses für bedeutsam. Darüber hinaus versprechen sich mehr
als die Hälfte der befragten Krankenhausentscheider von den
Zufriedenheitsbefragungen Aufschlüsse für die Unternehmensstrategie.
Die für eine Zufriedenheitsstatistik notwendige Datendichte steht
jedoch offenbar nur einer Minderheit der Krankenhäuser zur Verfügung.
Nur 38 Prozent der Kliniken führen mehrmals im Jahr
Patientenbefragungen durch, um laufend Erkenntnisse über die
Zufriedenheit mit dem Klinikaufenthalt gewinnen zu können. Mehr als ein
Drittel beschränkt ihre Erhebungen auf Stichprobenbefragungen alle zwei
Jahre oder hat noch überhaupt keine Maßnahmen für ein Patientenfeedback
ergriffen.
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