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Die Promotionsstipendien der Begabtenförderungswerke sind noch
attraktiver: Erstmals seit dem Jahr 2001 gibt es eine Erhöhung.
Promovierende, die Stipendien von einem der elf Begabtenförderungswerke
bekommen, erhalten nun monatlich 1.050 Euro und damit rund 15 Prozent
mehr Fördermittel.
Daneben werden wie bisher eine
Forschungskostenpauschale von monatlich 100 Euro sowie
familienbezogene Leistungen gewährt. Mit dieser Anhebung werden die
Stipendien an die gestiegenen Lebenshaltungskosten angepasst.
Bundesbildungsministerin
Annette Schavan begrüßte die Aufstockung der Stipendienleistungen: "Die
Promovierenden sind das Fundament unseres Wissenschaftssystems. Wir
wollen, dass sie sich ganz ihrem jeweiligen Forschungsprojekt widmen
können. Dazu müssen sie finanziell angemessen ausgestattet sein. Mit
der Anhebung der Förderung bieten wir attraktive Bedingungen für
Hochbegabte in Deutschland."
Das Bundesministerium für Bildung und
Forschung finanziert einen großen Teil der Promotionsstellen und
-stipendien. Für ein Stipendium der Begabtenförderungswerke ist neben
einem erfolgversprechenden Promotionsvorhaben auch gesellschaftliches
Engagement erforderlich. Zum Angebot der staatlichen Begabtenförderung
im Hochschulbereich gehört zusätzlich zum Stipendium ein ideelles
Förderprogramm. Es trägt dazu bei, den Verantwortungsträgern von morgen
ein Wertefundament zu vermitteln. Im Jahr 2007 wurden insgesamt rund
3000 Promovierende aus Mitteln der Begabtenförderung unterstützt. Damit
investiert das BMBF in diesem Bereich jährlich rund 40 Millionen Euro.
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Weitere Informationen zum Stipendienprogramm und zu den Begabtenförderungswerken finden Sie unterwww.stipendiumplus.de.
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