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„Das Potential der Zukunftsbranche
Gesundheitswirtschaft wird von den Entscheidungsträgern in der Politik immer
noch nicht richtig erkannt", so Prof. Heinz Lohmann, Vorsitzender der
INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT (IGW) anlässlich einer Podiumsdiskussion mit
Abgeordneten des Deutschen Bundestages in Berlin.
Lohmann weiter: „Die Gesundheitspolitiker
stoßen sich an dem Thema ‚Wirtschaft', die Wirtschaftspolitiker irritiert die
Nähe zum Sektor ‚Gesundheit'. Da es um die Zukunft unserer Volkswirtschaft
geht, sind solche Berührungsängste nicht angebracht."
Die Veranstaltung der INITIATIVE
GESUNDHEITSWIRTSCHAFT in Kooperation mit dem Verein Gesundheitsstadt Berlin war
der Auftakt einer Reihe von Fachgesprächen mit Politkern, Multiplikatoren und
Verantwortlichen in Unternehmen und Organisationen der Gesundheitswirtschaft.
Der große Andrang von Fachleuten zeigt das immense Interesse an geeigneten Plattformen für den Austausch
zwischen Entscheidungsträgern. Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT wird deshalb
künftig die Fachleute in Veranstaltungen zusammenführen.
Die Gesundheitswirtschaft gehört heute schon
zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Deutschland mit einem Umsatz von ca.
260 Mrd. € - gut einem Zehntel des Bruttoinlandsprodukts. Inzwischen arbeiten
in den Gesundheitsunternehmen aller Bereiche rund 4,3 Mio. Beschäftigte. In
vielen Landstrichen ist die Gesundheitswirtschaft mit Abstand größter
Umsatzträger und Arbeitsplatzgarant. Sie gehört zu den wenigen
Wachstumsbranchen unserer Volkswirtschaft. Wenn nichts geschieht, besteht die
Gefahr, dass die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt die
Kosten weiter ansteigen lassen werden. Die vielen Kostendämpfungsgesetze erbrachten
bei weitem nicht alle erhofften Effekte.
Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT sieht eine
klare Alternative: Mehr Wettbewerb für alle Unternehmen der
Gesundheitswirtschaft steigert gleichzeitig die Effizienz und die Qualität der
Leistungen. Prof. Lohmann wörtlich: „Gute Medizin zu bezahlbaren Preisen ist
machbar! Dann darf aber nicht davor zurückgeschreckt werden, die Grundlagen
für einen funktionierenden Markt auch in der Gesundheitswirtschaft
herzustellen. Gedeckelte Budgets passen nicht
zu erfolgreicher unternehmerischer Betätigung mit steigenden
Kundenzahlen. Nur zunehmender Wettbewerb auch im Gesundheitsbereich fördert
Kreativität und Effizienz." Wer sich erfolgreich im Interesse seiner Patienten
positioniert, müsse auch die in anderen Branchen selbstredend möglichen
Umsatzzuwächse zu Lasten inaktiver Unternehmen verbuchen können. Nach
Auffassung der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT muss sich der Staat künftig auf
die Festlegung der erforderlichen Rahmenbedingungen, so die Herstellung und Begleitung
einer vernünftigen Marktordnung und die Sicherung eines durchgreifenden
Verbraucherschutzes konzentrieren.
Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT ist ein Verein mit
namhaften Mitgliedern aus der Gesundheitsbranche. Vertreten sind Krankenhäuser
und Krankenhausträger, Unternehmen der Pharmaindustrie, der Medizintechnik, der
IT und Kommunikationstechnik, der Medien und erfahrene Manager aus diesen
Bereichen. Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT verfolgt das Ziel, durch
Wettbewerb „gute Medizin zu bezahlbaren Preisen" für alle Bürgerinnen und
Bürger anzubieten.
Die INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT greift aktuelle
Themen auf und bringt sich mit ihrer Meinung in laufende Debatten ein. Sie
sucht regelmäßig das Gespräch mit Vertretern politischer Parteien und verantwortlichen
Multiplikatoren aus dem Wirtschaftsleben, insbesondere aus dem Bereich der
Gesundheitswirtschaft.
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