| Samstag, 22. November 2008 |
Der modernste High-Tech-OP Europas steht im Hamburger Ev. Amalie
Sieveking-Krankenhaus. Gestern, am 24. Januar 2008, eröffnete Frau Birgit
Schnieber-Jastram, Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Gesundheitssenatorin,
den neuen Ausnahme-OP:
„Das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus baut seine Kompetenz als Gesundheitszentrum für den Hamburger Nord-Osten weiter aus“, so Birgit Schnieber-Jastram. „Der neue OP-Saal ist eine wichtige Investition auch für den Krankenhausmarkt unserer Metropolregion und verbessert die Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten.“
Verwirklicht wurde das Projekt im Rahmen der notwendig gewordenen Sanierung und Erweiterung des Zentral-OPs durch die Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit zusätzlichen Mitteln der Albertinen-Gruppe wurden die wegweisenden Instrumente, Netzwerke und Kamerasysteme realisiert. Das Unternehmen Olympus ist für die Einrichtung des OPs verantwortlich – und hat damit die Albertinen-Gruppe als einen der führenden Anbieter im Bereich der minimal invasiven Chirurgie in Hamburg weiter gestärkt. Zu den ersten Gratulanten zählte auch der Chirurgie-Experte Professor Antonio Lacy aus Barcelona – der live zur Eröffnungsfeier ins Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus zugeschaltet war.
Schon auf den ersten Blick ein Highlight: Blaugläserne Wände umrahmen den hochmodernen Operationssaal. Zwei große Fenster sorgen sogar für zusätzliches Tageslicht. Auf den zweiten Blick fällt die raffinierte Technologie auf. Digitalisierte Röntgenbilder sowie Endoskopiebefunde können beispielsweise direkt auf die Bildschirme der Chirurgen übertragen werden. Jederzeit sind Live-Schaltungen in andere Krankenhäuser, Praxen oder auf nationale wie auch internationale Kongresse möglich. „Der neue OP bedeutet einen Technologiesprung für die Albertinen-Gruppe“, so Prof. Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks. „Ich freue mich sehr, mit Olympus einen starken und innovativen Partner für die Realisierung unserer Pläne gefunden zu haben.“ Ausdrücklich bedankte sich Prof. ter Haseborg bei der Freien und Hansestadt Hamburg für die Bewilligung von Fördermitteln zur Erweiterung des Zentral-OPs, wodurch die Grundlage zur Etablierung dieser Technik überhaupt erst gelegt werden konnte.
Der neue High-Tech-OP ist ein europäisches Referenzzentrum für die Techniken der minimal invasiven Chirurgie. Also ein „Muster-OP“, in dem Besucher einen direkten Einblick über die Funktionen und medizintechnischen Vorteile bekommen. Ralf Pinnau, Geschäftsführer des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses: „Mit diesem Projekt setzen wir unsere Strategie fort, auch als kleineres Haus Technologieführerschaften zu realisieren. Nach der erfolgreichen Implementierung der Herzinfarktversorgung mit einem der modernsten Katheterlabore Norddeutschlands werden wir nun in Zusammenarbeit mit Olympus ein Zentrum für die minimal invasive Chirurgie und minimal invasive operative Gynäkologie weiter ausbauen. Es ist sicherlich einer der interessantesten Arbeitsplätze für minimal invasive Chirurgen entstanden, was unsere Attraktivität für Angestellte und Konsiliarärzte dauerhaft erhöht.“
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