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Der modernste High-Tech-OP Europas steht im Hamburger Ev. Amalie
Sieveking-Krankenhaus. Gestern, am 24. Januar 2008, eröffnete Frau Birgit
Schnieber-Jastram, Hamburgs zweite Bürgermeisterin und Gesundheitssenatorin,
den neuen Ausnahme-OP:
„Das Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus baut seine
Kompetenz als Gesundheitszentrum für den Hamburger Nord-Osten weiter
aus“, so Birgit Schnieber-Jastram. „Der neue OP-Saal ist eine
wichtige Investition auch für den Krankenhausmarkt unserer Metropolregion und
verbessert die Behandlungsmöglichkeiten für die Patienten.“
Verwirklicht wurde
das Projekt im Rahmen der notwendig gewordenen Sanierung und Erweiterung des
Zentral-OPs durch die Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit
zusätzlichen Mitteln der Albertinen-Gruppe wurden die wegweisenden Instrumente,
Netzwerke und Kamerasysteme realisiert. Das Unternehmen Olympus ist für die
Einrichtung des OPs verantwortlich – und hat damit die Albertinen-Gruppe
als einen der führenden Anbieter im Bereich der minimal invasiven Chirurgie in
Hamburg weiter gestärkt. Zu den ersten Gratulanten zählte auch der
Chirurgie-Experte Professor Antonio Lacy aus Barcelona – der live zur
Eröffnungsfeier ins Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus zugeschaltet war.
Schon auf den ersten Blick ein Highlight: Blaugläserne
Wände umrahmen den hochmodernen Operationssaal. Zwei große Fenster sorgen sogar
für zusätzliches Tageslicht. Auf den zweiten Blick fällt die raffinierte
Technologie auf. Digitalisierte Röntgenbilder sowie Endoskopiebefunde können
beispielsweise direkt auf die Bildschirme der Chirurgen übertragen werden.
Jederzeit sind Live-Schaltungen in andere Krankenhäuser, Praxen oder auf
nationale wie auch internationale Kongresse möglich. „Der neue OP
bedeutet einen Technologiesprung für die Albertinen-Gruppe“, so Prof. Dr.
Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerks.
„Ich freue mich sehr, mit Olympus einen starken und innovativen Partner
für die Realisierung unserer Pläne gefunden zu haben.“ Ausdrücklich
bedankte sich Prof. ter Haseborg bei der Freien und Hansestadt Hamburg für die
Bewilligung von Fördermitteln zur Erweiterung des Zentral-OPs, wodurch die
Grundlage zur Etablierung dieser Technik überhaupt erst gelegt werden konnte.
Der neue High-Tech-OP ist ein europäisches
Referenzzentrum für die Techniken der minimal invasiven Chirurgie. Also ein
„Muster-OP“, in dem Besucher einen direkten Einblick über die
Funktionen und medizintechnischen Vorteile bekommen. Ralf Pinnau,
Geschäftsführer des Ev. Amalie Sieveking-Krankenhauses: „Mit diesem
Projekt setzen wir unsere Strategie fort, auch als kleineres Haus
Technologieführerschaften zu realisieren. Nach der erfolgreichen
Implementierung der Herzinfarktversorgung mit einem der modernsten
Katheterlabore Norddeutschlands werden wir nun in Zusammenarbeit mit Olympus
ein Zentrum für die minimal invasive Chirurgie und minimal invasive operative
Gynäkologie weiter ausbauen. Es ist sicherlich einer der interessantesten
Arbeitsplätze für minimal invasive Chirurgen entstanden, was unsere
Attraktivität für Angestellte und Konsiliarärzte dauerhaft erhöht.“
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