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Bundesforschungsministerin Annette Schavan startete am Dienstag den mit rund 40
Millionen Euro ausgestatteten bundesweiten Wettbewerb „Gesundheitsregionen der
Zukunft“. Er soll die Akteure aus Forschung, Entwicklung und Gesundheitsversorgung
einer Region zusammenführen und zur Profilbildung von Gesundheitsregionen beitragen.
„Auf diese Weise sollen Innovationen im Gesundheitswesen effizienter
genutzt und
gleichzeitig die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten
verbessert
werden“, sagte Schavan. „Gesundheit wird in Deutschland noch immer zu
sehr als
Kostenfaktor wahrgenommen“, hob die Ministerin hervor. „Die
Gesundheitswirtschaft ist
mit rund 4,3 Millionen Beschäftigten aber auch die größte Branche in
Deutschland und hat
überdurchschnittlich qualifizierte Mitarbeiter.“
Bisher ist in Deutschland die Gesundheitswirtschaft traditionell noch
stark in Forschung,
Entwicklung und Verwertung medizinischen Wissens gegliedert.
International erfolgreiche
gesundheitswirtschaftliche Modelle zeigen, dass Innovationen im
Gesundheitswesen
durch regional konzentrierte Zusammenarbeit aller Akteure entlang
kompletter
Wertschöpfungsketten am besten genutzt werden können. Mit dem neuen
Wettbewerb
will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die besten
Konzepte
auszeichnen, wie einzelne Regionen Dienstleistungen, Forschung,
Gesundheitsversorgung und die Health Care Industrie (Pharmazeutische
Industrie,
Medizintechnik und Biotechnologie) besser miteinander verzahnen können.
Von den
Erfahrungen und Lösungen, die sich in einzelnen Regionen bewähren,
sollen später auch andere Regionen profitieren.
Der Wettbewerb wird in
zwei Stufen durchgeführt. Aus den
Anträgen werden zunächst bis zu 20 Regionen ausgewählt. Sie erhalten
eine
neunmonatige Unterstützung, um ein ausführliches Konzept auszuarbeiten.
In der zweiten
Runde sollen dann bis zu fünf „Gesundheitsregionen der Zukunft“
ausgewählt und jeweils
für vier Jahre mit bis zu zehn Millionen Euro für die Durchführung
ihrer Konzepte gefördert
werden. „Wir wollen höhere medizinische Qualität und bessere Versorgung
von
Patientinnen und Patienten bei gleichzeitig geringeren Kosten
erreichen“, sagte Schavan.
Weitere Informationen über die BMBF- Förderbekanntmachung
„Gesundheitsregionen der Zukunft“ finden Sie unter:
www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1845.php
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