| Samstag, 11. Oktober 2008 |
Management
Unternehmen: zu wenig Zeit für IT-Sicherheit
Jedes zweite deutsche Unternehmen nimmt sich zu wenig Zeit, um die
eigenen IT-Systeme zu sichern. Häufig fehlt eine unternehmensweit
organisierte IT-Sicherheitsstrategie. Das wirkt sich negativ auf die
Effizienz der Sicherheitsmaßnahmen aus. Viele Investitionen der letzten
Jahre verpuffen, weil die einzelnen Maßnahmen nicht ineinandergreifen.
Zudem gibt jeder dritte IT-Manager und -sicherheitsexperte an, das mangelnde Risikobewusstsein der Budgetentscheider ist für das Scheitern von Sicherheitsinvestitionen mitverantwortlich. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „IT-Security 2007" der InformationWeek, die zusammen mit Steria Mummert Consulting ausgewertet wurde.
In zwei Dritteln der befragten Unternehmen entscheidet das
Top-Management über die Ausgaben für die Informationssicherheit. Und
obwohl die Hälfte aller Firmen weiß, dass das bestehende
Risikomanagement für die IT häufig nicht einmal den gesetzlichen
Anforderungen genügt, richten nur wenige Budgetentscheider ihre
Aufmerksamkeit verstärkt auf dieses Thema. Immerhin verfügen 69,8
Prozent aller Unternehmen über eine Security Policy. Sie stützt sich
überwiegend auf das BSI-Grundschutz-Handbuch. Dennoch fehlen
regelmäßige Kontrollprozesse. So werden die erstellten Richtlinien in
32,8 Prozent der befragten Unternehmen nur bei Bedarf auf ihre
Effektivität und Effizienz hin überprüft und entsprechende Maßnahmen
entwickelt.
Auf der anderen Seite kommt es vor, dass die Unternehmen ihre
Sicherheitsstrategien und -maßnahmen zu häufig anpassen. Damit
überfordern sie die Mitarbeiter, die sich ständig mit geänderten oder
neuen IT-Sicherheitsbestimmungen oder -Tools vertraut machen müssen.
Dies dämpft die Wirkkraft der Sicherheitsmaßnahmen. 17,4 Prozent der
befragten IT-Fachkräfte fühlen sich überfordert, die Richtlinien
deckungsgleich umzusetzen, weil sie sich ständig auf neue Änderungen
einstellen müssen. „Auf der einen Seite ist es richtig, dass
IT-Sicherheitsverantwortliche schnell auf neue Bedrohungen für die
Firmen-IT reagieren. Dies darf sich allerdings nicht grundlegend auf
die IT-Sicherheitsstrategie des Unternehmens auswirken", sagt Wolfgang
Nickel, IT-Sicherheitsexperte bei Steria Mummert Consulting. Zudem
sollten sämtliche technischen Maßnahmen so auf die Verhaltensregeln für
die Mitarbeiter abgestimmt sein, dass sie sich nicht unter Umständen
widersprechen und somit ein Fehlverhalten beim Mitarbeiter auslösen.
Diesen Beitrag diskutieren... (0 Beiträge)
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Claudia Mende |
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Hartmut Schulz |
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Peter Delmenhorst |
![]() | Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich von hooglehupf |
![]() | Übergewicht trotz „gesunder“ Lebensmittel - Ein Bluttest zeigt warum von Detlef Hahn |
EUR
USD 
100.00
135.79
| Broschüre: Das Arbeitszeitgesetz | Hohes Entwicklungspotenzial im Europamarkt für eClinical-Trial-Lösungen | Datentresor mit Passwortschutz und AES-Hardware-Verschlüsselung | Demografiemanagement: dem Fachkräftemangel ein Schnippchen schlagen | Kreditinstitute 2008: Kampf um Marktanteile voll entbrannt | Unternehmen fürchten in Informationen zu ertrinken |