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Den wachsenden Infektionserkrankungen von Patienten in Krankhäusern hat
die Bundesregierung den Kampf angesagt. Mit der am 11.12.2007
gegründeten „Aktion saubere Hände“, bei der Bundesgesundheitsministerin
Ulla Schmidt die Schirmherrschaft übernommen hat,
soll durch eine
verbesserte Aufklärung, intensivere Schulung und integrierte Kontrollen
über die sorgfältige Händedesinfektion massiv verstärkt werden.
Experten sind sich darüber einig, dass die wichtigste Maßnahme zur
Vermeidung der Übertragung von Infektionserregern die sorgfältige
Händedesinfektion ist.
Bei dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden hat dieses
Thema schon immer oberste Priorität. Denn durch die richtige
Händedesinfektion können eine Vielzahl von Krankenhaus-Infektionen
vermieden und so die Ergebnisqualität von Krankenhausbehandlungen enorm
verbessert werden. Die Aktion saubere Hände war Auslöser, um das
Engagement des Klinikums verstärkt auf die Frage zu richten: Welches
Wissen ist bei dem Krankenhauspersonal vorhanden und wo sind
Wissensdefizite? Mit der Beantwortung dieser Frage können gezielte
Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Situation ergriffen werden.
Mit dieser Ausgangsbasis entwickelte der Hygienebeauftragte und Experte
PD Dr. Jutz Jatzwauk gemeinsam mit dem Karlsruher eLearning-Spezialist
Birgin Unternehmensberatung ein motivierendes und interessantes Test-
und Lernprogramm. Dabei steht der Wissenstest, bestehend aus 15
unterschiedlichen Situationen mit ca 30 Fragestellungen eindeutig im
Vordergrund. Nach dem Test erhalten die Teilnehmer zur Reflektion eine
genaue Anleitung über die optimale Technik der Händedesinfektion.
Eine erstaunliche Erkenntnis im Klinikum Dresden war, dass auch die
Mitarbeiter selbst daran interessiert sind, wo sie mit Ihrem Wissen zu
diesem wichtigen Thema stehen und deswegen sehr aktiv an dem Test
teilgenommen haben, so Unternehmensberaterin und eLearning-Expertin
Doris Birgin.
Das Test- und Lernprogramm ist das erste seiner Art für den
Klinikbetrieb. Die Tests und Aufgaben sind speziell für die Bedürfnisse
des Klinik-Bereichs mit allgemein gültigen Regeln entwickelt. Es kann
deswegen von jedem deutschen Krankenhaus sofort eingesetzt werden.
Zudem garantiert Birgin, Hersteller und Vertreiber der Test- und
Lernsoftware „Klinische Händehygiene“, dass jedes Krankenhaus mit Hilfe
einer Lizenz ihres Autorensystems [IDA die Inhalte selbstständig
anpassen und pflegen kann.
Der Einsatz des Lernprogramms ist nicht nur eine sinnvolle sondern auch
eine volks- und betriebswirtschaftlich effiziente Investition. Denn
allein durch richtige Händedesinfektion können von den rund 500.000
Krankenhausinfektionen in Deutschland wie Wundinfektionen nach
Operationen oder Lungenentzündungen bei beatmeten Patienten nach
Expertenschätzung 100.000 bis 150.000 vermieden werden. Eine
nachhaltige Reduzierung von Infektionen verbessert zudem die
Außenwirkung eines Krankenhauses und führt dazu, dass sich mehr
Patienten für dieses Haus entscheiden.
Durch das Test- und Lernprogramm wurden Diskussionen der Mitarbeiter
untereinander über die klinische Händehygiene ausgelöst. Damit ist das
so bedeutende Thema wieder in das Bewusstsein der handelnden Menschen
geraten und hat sie für den täglichen Einsatz sensibilisiert. Damit hat
sich der Einsatz des Tests bereits gerechtfertigt meint Dr. Jatzwauk.
Er hat bereits weitere Themen zur Realisierung mit eLearning in der
Planung.
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Pressekontakt: Alexandra Lessau
alexandra.lessau@birgin.de
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