Das Gehirn altert bereits in der Jugend
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21.02.2008
Quelle: RWTH Aachen
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Seite 2 von 2 Initiiert und durchgeführt wurde die Studie zum Altern des Gehirns
im Rahmen der „Jülich Aachen Research Alliance", kurz JARA. Das
partnerschaftliche Bündnis zwischen der Aachener Hochschule und dem
Forschungszentrum Jülich wurde vor gut einem halben Jahr mit dem Ziel
geschlossen, die Zusammenarbeit in Wissenschaft und Lehre beider
Forschungsinstitutionen zu intensivieren. JARA BRAIN ist eine von
derzeit vier JARA-Sektionen, die durch interdisziplinäre Zusammenarbeit
die wissenschaftliche Spitzenforschung beider Institutionen weiter
voranbringen soll. Insgesamt 20 Kliniken oder Institute in Aachen und
die neurowissenschaftlichen Institute in Jülich arbeiten in JARA BRAIN
zusammen.
„Ziel von JARA BRAIN ist es, Strategien zur Prävention, Diagnose und
Therapie psychischer und neurologischer Hirnerkrankungen zu
entwickeln", erläutert Katrin Amunts. Wissenschaftler vieler
Disziplinen, darunter Mediziner, Psychologen, Physiker, Biologen,
Informatiker und Mathematiker der RWTH Aachen und des
Forschungszentrums Jülich, sind derzeit in eine Reihe von
Hirnforschungsprojekten eingebunden. Die aktuellen Studienergebnisse
dienen als Ausgangsbasis für die weitere Forschung. „Nachdem wir das
Altern des Gehirns bei gesunden jungen Menschen abbilden konnten,
planen wir in einem zweiten Schritt Studien mit Menschen, die an
neuro-degenerativen Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer erkrankt
sind", so Amunts. Und auch die Frage, ob und wie sich die
festgestellten Alterungsprozesse im Gehirn möglicherweise hinauszögern
lassen, muss noch genauer wissenschaftlich analysiert werden.
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