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Mehr als 1.500 Besucher verzeichneten die Hohensteiner
Institute in Bönnigheim bei Ihrem „Tag der Ideen“ am
18.2.2008.
Anlässlich der Auszeichnung als „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“
konnten Interessierte den Hohensteiner Mitarbeitern in den
„Gläsernen Laboren“ des Instituts für Hygiene und Biotechnologie
(IHB) und des erst vor kurzem eingeweihten Josef-Kurz-Baus bei der
Arbeit über die Schulter schauen.
Institutsleiter Dr. Stefan Mecheels betonte die Einmaligkeit dieses
Ereignisses: „Als akkreditiertes Prüfinstitut haben wir im Normalfall
keine Möglichkeit, Besuchergruppen durch das Haus zu führen. Auf
absehbare Zeit war der „Tag der Ideen“ am 18. Februar deshalb die
einzige Möglichkeit für Bürger der Nachbargemeinden, Familienmitglieder
und Bekannte von Mitarbeitern oder auch Schulklassen, unsere
Arbeit hautnah zu erleben.“
Mit der Auszeichnung zum "Ausgewählten Ort im Land der Ideen"
wurde im Jahr 2008 speziell die Arbeit des Instituts für Hygiene und
Biotechnologie ausgezeichnet. Die Namen gebenden Arbeitsbereiche
bildeten deshalb auch die Themenschwerpunkte am Tag der Ideen.
Der Bereich Hygiene stand im Mittelpunkt des neu ins Leben gerufenen
Hohensteiner Schülerwettbewerbs „Wissenschaft hautnah“.
13
Arbeitsgruppen aus vier Schulen des Landkreises Ludwigsburg
präsentierten
in Vorträgen ihre Wettbewerbsbeiträge einer Fachjury und
interessiertem Publikum. Von den jugendlichen Forschern wurden
verschiedene Aspekte der Hygiene im Alltag untersucht. Die begleitende
Ausstellung wird die Arbeiten im Konferenz- und Medienzentrum
der Hohensteiner Institute noch bis zum 6.2.2008 dokumentieren.
Die drei erstplatzierten Arbeitsgruppen dürfen sich über Geldpreise
in Höhe von 1.000, 750 und 500 Euro freuen:
1. Gruppe 9 Klasse 7a Hölderlin-Gymnasium Lauffen
2. Gruppe 1 Klassen 8 Zabergäu-Gymnasium Brackenheim
3. Gruppe 8 Arbeitsgruppe Alfred-Amann-Gymnasium Bönnigheim
Der Arbeitsbereich Biotechnologie des IHB präsentierte sich mit kurzweiligen
Vorträgen unter dem Motto „Goldfliege und Silberhemd –
was Textilien für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun
können“. Zahlreiche Exponate und Vorführungen im Medien- und
Konferenzzentrum zeigten u. a. die gesamte Bandbreite moderner
Medizin- und Funktionstextilien. Premiere erlebte die neu gestaltete
Präsentationsfläche im Josef-Kurz-Bau. Dort werden künftig auf
rund 100 m2 Highlight-Produkte und -Anwendungen aus allen Bereichen
der Textilindustrie die Arbeit der Hohensteiner Institute dokumentieren.
Den Vergleich zwischen der Kleidung jungsteinzeitlicher Jäger und
moderner Funktionstextilien initiierte im Frühjahr 2007 die SWRSendereihe
„Steinzeit“. In deren Verlauf überquerten zwei Freiwillige
die Alpen in Nachbildungen jungsteinzeitlicher Kleidung, wie sie bei
der Gletscherleiche Ötzi gefunden worden sind. Am „Tag der Ideen“
berichtete einer von ihnen über seine persönlichen Erfahrungen u. a.
im Hinblick auf den Tragekomfort von Hirschlederleggins und Bärenfellmantel.
Diesen subjektiven Eindrücken wurden die
wissenschaftlichen Untersuchungen des Bereiches Bekleidungsphysiologie
gegenüber gestellt, die nicht nur in der Fachwelt für Aufsehen
gesorgt haben.
Für Bundespräsident Horst Köhler, den Schirmherrn der Aktion, ist:
„Deutschland - ein Land der Ideen: Das ist nach meiner Vorstellung
Neugier und Experimentieren. Das ist in allen Lebensbereichen Mut,
Kreativität und Lust auf Neues, ohne Altes auszugrenzen.“ Besser
könnte man wohl auch die Hohensteiner Institute nicht charakterisieren.
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