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Die OECD hat heute die vierte Neuauflage ihrer "Going for Growth"-Studie vorgestellt. Die
Studie zeigt auch, dass wir durch verbesserte Arbeitsanreize, mehr
Effizienz im Bildungswesen und mehr Wettbewerb auf den Waren- und
Dienstleistungsmärkten die Wachstumsdynamik in Deutschland stärken
können.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Die
OECD bestätigt erneut die Richtigkeit unseres Reformkurses und mahnt
eine weitere Rückführung der Steuerlast in Deutschland als vordringlich
an. Diese Auffassung teile ich. Deshalb plädiere ich dafür, dass wir
Maßnahmen zum Ausgleich der so genannten 'kalten Progression' ergreifen. Wir müssen die günstige konjunkturelle Entwicklung jetzt
nutzen, um wachstumsfördernde Reformen auf den Weg zu bringen. Dann
können wir auch die Herausforderungen, die die von den USA ausgehende
absehbare Schwächung der Weltkonjunktur bringt, besser meistern."
Die
Studie benennt für jeden ihrer Mitgliedstaaten Reformnotwendigkeiten in
fünf Handlungsfeldern, die sie als prioritär zur Steigerung des
Wohlstandes in dem jeweiligen Land ansieht. Deutschland attestiert die
OECD Fortschritte bei der Reduzierung der Steuer- und Abgabenbelastung
auf Arbeitseinkommen, im Bildungsbereich sowie beim Bürokratieabbau.
Um
die Wachstumsdynamik zu steigern, seien jedoch weitere
Reformanstrengungen nötig. So sollten die Steuer- und Abgabenbelastung
weiter verringert und die Anreize zur Arbeitsaufnahme verbessert
werden. Deutschland solle darüber hinaus für mehr Effizienz im Schul-
und Hochschulbereich sorgen, wettbewerbsbehindernde Regulierungen,
insbesondere im Dienstleistungsbereich, weiter abbauen, die Vermittlung
von (Langzeit-)Arbeitslosen effizienter gestalten sowie Hindernisse für
eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen beseitigen.
OECD: Studie "Going for Growth"
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