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Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) hat in den
Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern ein Angebot
vorgelegt. „Das vorgelegte Angebot enthält deutliche
Entgeltsteigerungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Arbeitszeit – und
das, nachdem die Ärzte in 2006 bereits eine überproportionale
Einkommenssteigerung erfahren haben“, so Joachim Finklenburg,
VKA-Verhandlungsführer in der Tarifrunde mit dem Marburger Bund. Die
Ärztegehälter sollen im Gleichklang mit den Gehältern der Pflegekräfte
steigen. „Krankenhausarbeit ist Teamarbeit“, betont Finklenburg.
Für
die nicht-ärztlichen Beschäftigten gilt das Arbeitgeber-Angebot vom 24.
Januar 2008. Hierin bieten die Arbeitgeber die stufenweise Erhöhung der
Entgelte ab 1. Februar 2008 um 2,5 Prozent unter Anrechnung eines 2006
vorweg gewährten Betrages von 35 Euro, ab Oktober 2008 um ein Prozent
und ab März 2009 um weitere 0,5 Prozent. Hinzu kommt eine
ertragsabhängige Steigerung des Leistungsentgelts von einem Prozent.
„Eine
vergleichbare Erhöhung sollen im Volumen auch die Ärzte erhalten, wobei
die Besonder-heiten des ärztlichen Dienstes berücksichtigt werden. Die
Ärzte-Einkommen erhöhen sich aus diesem Grund zwischen vier und 4,5
Prozent.“ Die Arbeitszeit soll wie bei den übrigen
Kran-kenhausbeschäftigten ab Juli 2008 um eine und ab Januar 2009 um
eine weitere halbe Stunde erhöht werden.
„Wichtig ist uns, dass
auch Ärzte am System der leistungsorientierten Bezahlung teilnehmen.
Ein Prozent ihres Gehalts soll künftig nach Leistung ausgeschüttet
werden, so wie das bei den übrigen Krankenhausbeschäftigten bereits der
Fall ist“, erläutert VKA-Hauptgeschäftsführer Manfred Hoffmann. „Das
Leistungsentgelt soll zunächst in allen Krankenhäusern eingeführt
werden, die unter Berücksichtigung ihrer Ertragskraft dazu in der Lage
sind. Damit tragen wir der schwierigen wirtschaftlichen Lage der
Krankenhäuser Rechnung.“ Die leistungsorientierte Bezahlung wurde im
kommunalen öffentlichen Dienst im Jahr 2005 eingeführt. Ärzte waren
hiervon bisher ausgenommen.
„Trotz überaus schwieriger
finanzieller Lage der Krankenhäuser ist den kommunalen Kranken-häusern
daran gelegen, auch mit den Ärzten zu einem baldigen Tarifabschluss
ohne Streik zu kommen. Ich bin sicher, dass unser Angebot hierfür eine
gute Grundlage bietet“, so Finklenburg.
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