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Deutschlands größtes betriebliches Präventionsprojekt mit ersten Ergebnissen |
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09.03.2008
Quelle: DEUTSCHE BKK
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Über
200.000 Mitarbeiter der Deutschen Post konnten an Deutschlands größtem
betrieblichen Präventionsprojekt, dem HerzCheck, teilnehmen. Bei
überraschend vielen Mitarbeitern konnten so Herzinfarktrisiken entdeckt
und vorbeugende oder behandelnde Maßnahmen eingeleitet werden. So
wiesen 17 Prozent der getesteten Männer ein mittleres bis hohes Risiko
auf, innerhalb der nächsten zehn Jahre einen Herzinfarkt zu erleiden.
Herzinfarkt
ist in Deutschland die Todesursache Nummer eins. Jährlich erleiden
300.000 Menschen einen Herzinfarkt, rund 80.000 sterben unmittelbar
daran. Mit der richtigen Prävention könnten viele Infarkte verhindert
werden. Folgerichtig hat die DEUTSCHE BKK die Vorsorgeaktion "HerzCheck
im Betrieb" gestartet, bei dem per Schnelltest das persönliche
Herzinfarktrisiko bestimmt wird. Bereits seit November 2005 wird das
Präventionsprojekt erfolgreich bei der Deutschen Post umgesetzt. Nach
Absolvierung des Schnelltests beteiligten sich bisher über 11.000
Mitarbeiter im Alter von 35 bis 65 Jahren freiwillig an weitergehenden
präventivmedizinischen Untersuchungen im Rahmen des kostenlosen HerzCheck. Diese wurden von den Arbeitsmedizinern der Deutschen Post angeboten.
Offenbart
der Schnelltest ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, erhält der Mitarbeiter
die Empfehlung, sich für eine genaue Diagnose und eine individuelle
Therapieempfehlung an seinen Betriebsarzt zu wenden. Für
die Bestimmung des Risikos werden verschiedene Parameter betrachtet,
darunter Geschlecht und Alter, Cholesterinwerte, Blutdruck,
Zigarettenkonsum sowie Diabeteserkrankungen. Der Wert, den der
Betriebsarzt daraus ermittelt, beschreibt das prozentuale Risiko,
innerhalb der folgenden zehn Jahre einen Infarkt zu erleiden.
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