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Ob gesundheitliche, private oder finanzielle
Gründe – 96 Prozent der Raucher denken über einen Ausstieg nach. Nur drei
Prozent wollen definitiv nicht auf Zigaretten verzichten*. Dies sind die
Ergebnisse eines aktuellen Gesundheitsbarometers der DAK.
Forsa-Umfrage unter 1000
Rauchern
Die repräsentative Forsa-Befragung vom Herbst 2007
zeigt weiter, dass 72
Prozent am ehesten aus gesundheitlichen Gründen aufhören würden. Für ein
Siebtel stellt das Gesetz zum Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens
(„Nichtraucherschutzgesetz“) einen Anlass zum Rauchstopp dar.
Hauptgrund
für den Ausstieg: Die Gesundheit
58 Prozent der
befragten Ex-Raucher haben sich aus Sorge um ihre Gesundheit das Rauchen
abgewöhnt. Ein Siebtel der Befragten wurde durch das Nichtraucherschutzgesetz
angeregt, aufs Rauchen zu verzichten. Auch ein Siebtel der Raucher nennt das
neue Gesetz als Anlass für einen möglichen Rauchstopp. Für sie steht die
Gesundheit noch deutlicher im Vordergrund: 72 Prozent würden das Rauchen am
ehesten einstellen, um gesünder zu leben. Private Gründe kämen für ein gutes
Zehntel (11 Prozent), finanzielle Gründe für ein knappes Siebtel (13 Prozent)
in Betracht.
Loskommen –
ganz einfach?
Weit mehr als
die Hälfte der Raucher (66 Prozent) hat schon mindestens einen Anlauf
unternommen, auf Zigaretten zu verzichten. Ein knappes Fünftel (18 Prozent) hat
bereits mehr als drei erfolglose Versuche hinter sich. Einem Viertel der
Deutschen gelang der Ausstieg jedoch. Nur jeweils zwei Prozent verwendeten
dabei unterstützende Medikamente oder gingen zur Akupunktur. Weniger als ein
Prozent ließ sich hypnotisieren. „Damit haben die Ex-Raucher viel diskutierten
Praktiken eine deutliche Absage erteilt“, unterstreicht Kremer die Ergebnisse.
„Die Erfahrung zeigt zwar, dass Hypnose und Akupunktur manchen Rauchern beim
Ausstieg geholfen haben. Aber wissenschaftlich gesichert sind diese Methoden
nicht.“
Online-Portal mit Informationen, Tipps und Tests.
„Die Zahlen
belegen, dass auch Raucher sensibel geworden sind und sich um ihre Gesundheit
sorgen“, lobt DAK-Suchtexperte Ralf Kremer. „Als Krankenkasse freut uns
außerdem besonders, dass die aktuelle Debatte zum Nichtraucherschutz offenbar
zum Nachdenken angeregt hat.“ Wer aufhören oder Freunden und Bekannten Wege aus
der Sucht aufzeigen möchte, findet im neuen Online-Portal der DAK unter www.dak-rauchstopp.de
Informationen, Tipps und Tests.
*An 100 Prozent
fehlende Angaben: „Weiß nicht/keine Angabe“ oder „Sonstiges“.
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