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Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat ausgewählt, in welchen Regionen Pilot-Pflegestützpunkte eingerichtet werden. Mit der jetzt getroffenen Entscheidung ist im Rahmen des
Modellvorhabens des Bundesministeriums für Gesundheit zu
„Pflegestützpunkten und Pflegeberatern“ in jedem Land ein
Pilot-Stützpunkt geplant.
Die Zielsetzung des Projekts besteht darin,
modellhaft in allen Bundesländern Pflegestützpunkte und Pflegeberatung
zu erproben. Der Aufbau der Pilot-Pflegestützpunkte wird mit einer
Projektförderung von 30.000 Euro je Stützpunkt unterstützt.
Insgesamt stehen aus dem „Modellprogramm zur Verbesserung der
Versorgung Pflegebedürftiger“ für die Pilot-Pflegestützpunkte und deren
Begleitung und Koordinierung durch das Kuratorium Deutsche Altenhilfe
über eine Million Euro zur Verfügung.
Mit dieser Entscheidung werden im Bundesgebiet 16
Pilot-Pflegestützpunkte Erfahrungen im Aufbau und im Betrieb von
Stützpunkten sammeln, dokumentieren und für andere Interessenten als
hilfreiche Information zusammenstellen. Ziel der
Pilot-Pflegestützpunkte ist es darzustellen, dass eine wohnortnahe gute
Beratung mit guter Betreuung die Gewähr dafür ist, ein Leben in Würde
in der eigenen Häuslichkeit im Alter führen zu können. In regionalen
Konferenzen sollen die Akteure der einzelnen Pflegestützpunkte ihre
Erfahrungen im Aufbau und Betrieb der Stützpunkte austauschen.
Ab 1. Juli 2008 werden die Länder die Entscheidung über die
flächendeckende Versorgung mit Pflegestützpunkten jeweils einzeln zu
treffen haben. Die Pflegeversicherung gewährt ihnen eine
Anschubfinanzierung in Höhe von 45.000 € bzw. 50.000 € bei nachhaltiger
Einbindung des Ehrenamtes. Insgesamt stehen 60 Mio. zur Verfügung.
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