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Gesagt ist nicht getan: Medikamente landen auf dem Müll,
Gesundheitssportkurse werden rasch wieder abgebrochen, vom Arzt angeregte
Diäten kommen oft über ein Anfangsstadium nicht hinaus. Kurz gesagt mit der
Therapietreue oder Adherence der Patienten hapert es nur allzu oft. Wie man
hier zu besseren Erfolgen kommen kann, dieser Frage geht der Berliner
Gesundheitspreis 2008 nach.
Studien belegen, dass Behandlungserfolge sehr viel
höher sind, wenn der Arzt nicht über den Kopf des Patienten hinweg entscheidet,
sondern ihn bei der Planung einer Therapie aktiv einbezieht.
Gesucht werden innovative Ideen und Modelle für eine
Arzt-Patienten-Beziehung, bei der der Patient aktiv und gleichberechtigt in die
Therapieplanung und -durchführung einbezogen wird. Ziel ist dabei, die
Therapiemotivation und Therapietreue zu stärken. Ärzte, Pflegekräfte und
Therapeuten in ambulanten und stationären Einrichtungen, aber auch
Forschungsprojekte, die geeignete Konzepte anbieten, sind aufgerufen, sich an
dem Wettbewerb zu beteiligen.
Der Berliner Gesundheitspreis mit einem Preisgeld im Gesamtvolumen von 50.000
€ wird in diesem Jahr zum siebten Mal ausgeschrieben. Eine unabhängige
Jury aus Vertretern von Politik, Medizin und Wissenschaft entscheidet über die
Preisvergabe. Die Preisverleihung findet im Frühjahr 2009 in Berlin statt.
Einsendeschluss ist der 30. September 2008.
Ausschreibungs- und Teilnahmeunterlagen
Der Berliner
Gesundheitspreis ist eine gemeinsame Initiative des
AOK-Bundesverbandes, der Ärztekammer Berlin und der AOK Berlin. Der Preis wird
seit 1995 alle zwei Jahre ausgelobt. Die Initiatoren zeichnen innovative
Modelle und zukunftsweisende Versorgungskonzepte aus, mit denen die Qualität
und Wirtschaftlichkeit der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland
verbessert werden können.
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