| Freitag, 21. November 2008 |
Gesundheitspolitik
No more noise
Patienten erholen sich schneller, wenn unnötiger
Lärm vermieden wird. Für diese These spricht ein Programm das seit zwei Jahren
am New Yorker Montefiore-Hospital läuft.
Lärm verlangsamt den Heilungsprozesses
Eine der größten Beschwerden von Krankenhauspatienten betrifft den Lärm im Krankenhaus. Lärmquellen gibt es reichlich. Klingelnde Telefone, plärrende Fernsehgeräte, Alarme, Intercom-Ankündigungen, quietschende Schritte und Räder.Margaret Amato-Hayes, klinischer Direktorin für Krankenpflege am Montefiore, sagt: "Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen übermäßigem Lärm und eine Verlangsamung des Heilungsprozesses gibt. Lärm trägt zur Steigerung von Stress und Angst bei.“
Das Programm
Mit dem neuen Programm "Silent Krankenhäuser Hilfe Healing" (Shhh) testet das Montefiore-Hospital neue Wege. ElodiaFür Handys und Beepers wurde der Vibrationsalarm empfohlen. Die Lautstärke von Intercom-Sprechanlagen wurde verringert. Mercier setzt als Verwaltungs-Krankenschwester-Managerin das Programm um: "Die gesamte Ausrüstung wurde inspiziert und gewartet.
HINWEIS nichts anderes?
"Die Auswirkungen des Programms ‚Silent Krankenhäuser Hilfe Healing’ waren bemerkenswert", fasst Mercier zusammen. Der Lärm innerhalb ihres Bereiches lag bei ca. 78 Dezibel. Jetzt liegt der Lärmpegel bei 55 Dezibel, einem Wert der auch in einer Bibliothek anzutreffen ist. Mercier fügt hinzu: "Innerhalb von zwei Wochen gaben Patienten an, das sie besser schlafen. Mitarbeiter fühlen sich weniger gestresst."
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