Montag, 08. September 2008
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Bessere Karrierechancen für Forscher

27.05.2008 Quelle: EU-Kommission   

Europa ist mit einem weltweiten Wettbewerb um die besten Talente konfrontiert. Unter dem Motto „Bessere Karrieremöglichkeiten und mehr Mobilität: eine europäische Partnerschaft für die Forscher“ hat die EU-Kommission deshalb eine neue Partnerschaft mit den Mitgliedstaaten vorgeschlagen. Damit will sie sicherstellen, dass auch in Zukunft genügend Forschungspersonal zur Verfügung steht, um zu einer wissensgestützten europäischen Wirtschaft beitragen zu können.

Gemeinsame Maßnahmen sollen die EU zu einem attraktiveren aArbeitsmarkt für Forscher machen und die Mobilität der Forscher zwischen Ländern und Forschungseinrichtungen sowie zwischen Wirtschaft und akademischer Forschung verbessern.

EU-Forschungskommissar Janez Potočnik erklärte: „Wenn wir die umafassenden Ziele der Lissabon-Agenda erreichen und den Europäischen Forschungsraum umsetzen wollen, müssen wir das Potenzial unserer hervorragenden Forscher freisetzen. Zu viele Forscher müssen aufgrund von veralteten Vorschriften und Verfahren noch immer zu lange auf die Chance warten, wirklich unabhängig arbeiten zu können. Unser Ziel ist es daher, eine „fünfte Freiheit“ – den freien Wissensaustausch – zu schaffen, damit Studenten, Wissenschaftler und Hochschulforscher auf einem wettbewerbsorientierten europäischen Arbeitsmarkt in allen Phasen ihrer Karriere in verschiedenen Forschungseinrichtungen, im öffentlichen und privaten Sektor sowie in mehreren Ländern tätig werden können. Davon wird es abhängen, ob Europa langfristig ein FuE-Standort von Weltniveau sein und sich als solcher weiterentwickeln kann.“

Im Mittelpunkt der Partnerschaft stehen Maßnahmen wie die systematische Öffnung von Einstellungsverfahren für alle europäischen Bewerber, die Verbesserung der sozialen Absicherung und Altersversorgung für mobile Forscher, faire Einstellungs- und Arbeitsbedingungen sowie die Anpassung der Kenntnisse und Fähigkeiten von Forschern an aktuelle Anforderungen. Koordinierte Maßnahmen der EU-Kommission und der Mitgliedstaaten würden zur Schaffung eines echten europäischen Arbeitsmarkts für Forscher beitragen. Der Wissenstransfer würde verstärkt und die Entwicklung von Exzellenz-Zentren in der gesamten EU erleichtert. Gemeinsame Forschungsprojekte und die wirtschaftliche Nutzung von Forschungsergebnissen würden zudem durch verstärkte internationale Beziehungen erleichtert, und es würden attraktivere Bedingungen für Investitionen der Unternehmen in die Forschung geschaffen. Nach Abschluss der ersten Phase der Partnerschaft soll 2010 eine Gesamtbewertung der Situation und der Ergebnisse der Partnerschaftsmaßnahmen vorgenommen und der Bedarf an weiteren EU-Maßnahmen geprüft werden.

Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier und hier.

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