| Samstag, 22. November 2008 |
In Indien gilt Ayurveda seit 6.000 Jahren als ganzheitliche Form der Medizin. WOCHE HEUTE sprach mit Doktor Pankaj Naram, einem Meister auf diesem Gebiet, der schon den Dalai Lama und Mutter Teresa behandelte. Ob die Menschen in Indien gesünder seien, als in Deutschland, lasse sich nicht pauschal beantworten.
Wer die Grundsätze des Ayurveda beherzige, habe aber beste Chancen auf ein langes und gesundes Leben. Auch in Deutschland erfreue sich Ayurveda immer größerer Beliebtheit. "Die Ayurveda-Lehre kennt sechs verschiedene Wege zu einer guten Gesundheit", sagt Dr. Pankaj Naram.
Neben einem vernünftigen Lebensstil, einer gesunden Ernährung, Kräutern, alten Hausrezepten und dem Entgiften des Körpers gehöre vor allem die Marma-Therapie zu diesen sechs Säulen. Durch rhythmische Drucktechnik auf die Marma-Punkte des Körpers könnten körperliche und geistige Blockaden gelöst und die Heilung gefördert werden.
Ein weiteres wichtiges - und vor allem für jeden einfach umzusetzendes - Element, um seine Gesundheit zu erhalten, ist die Ernährung. Folgende fünf Grundsätze beschreibt Dr. Naram:
1. Gekochte Speisen sind besser als rohe.
2. Nie Milch zusammen mit Früchten, Fleisch oder Fisch verzehren.
3. Nur dann essen, wenn man wirklich hungrig ist.
4. Genügend Zeit zum Verdauen nehmen.
5. Nicht zu spät am Abend essen. Zwischen der letzten Mahlzeit und dem Schlafengehen sollten mindestens zwei bis drei Stunden liegen.
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