| Dienstag, 07. Oktober 2008 |
Jobs & Karriere
Aus- & Weiterbildung
Erfahrungen kennen keine Grenzen Im Ausland Lösungen finden und Kompetenzen erweitern: Internationales Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit wurde bis Juli 2010 verlängert. "Profitieren Sie vom fachlichen Austausch mit Kollegen im Ausland" mit diesem Slogan geht das erfolgreiche Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit der Robert Bosch Stiftung im Juli 2008 in die inzwischen vierte Programmphase.
Engagierte Fachkräfte im Gesundheitswesen können sich nun weitere zwei Jahre bis Ende Juni 2010 für die Förderung von ein- bis maximal dreimonatigen Hospitationen im Ausland bewerben.
Das Internationale Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit richtet sich
an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die eigen- oder mitverantwortlich
Veränderungen in ihrem Tätigkeitsbereich planen, vermitteln oder umsetzen.
Dazu gehören beispielsweise Pflegende aus Praxis, Management und
Ausbildung, aber auch Angehörige anderer Gesundheitsberufe wie Physio- und
Ergotherapeuten, Logopäden oder Diabetesberater. Eine Altersbeschränkung
für Bewerber gibt es nicht.
Die Idee des Programms: Der Blick über die Grenzen ermöglicht den
Teilnehmern neue Impulse für ihr Arbeitsfeld und unterstützt so die
Einführung und Umsetzung von innovativen Konzepten und
Veränderungsprozessen in der eigenen Einrichtung und über diese hinaus.
Darüber hinaus fördert der Auslandseinsatz die fachlichen und persönlichen
Kompetenzen der Teilnehmer.
Dr. Elke Donath, Leiterin des für die Programmdurchführung
verantwortlichen Instituts G-plus, engagiert sich seit Jahren für einen
offenen fachlichen Austausch mit dem Ausland ? gerade auch in der Praxis:
?Vieles von dem, was wir uns in Deutschland erst noch erarbeiten müssen,
wird im Ausland bereits angewandt. Warum sollen wir also das Rad neu
erfinden? Gehen wir doch dorthin, wo es bereits hervorragende Beispiele
gibt.?
Die Robert Bosch Stiftung unterstützt die Hospitationen im Ausland mit
einem Zuschuss zu Reise- und Aufenthaltskosten. Das Institut G-plus, ein
Kooperationspartner des Instituts für Pflegewissenschaft der Universität
Witten/Herdecke, berät und betreut die Interessenten bei der Bewerbung und
die Teilnehmer bei organisatorischen und fachlichen Fragen. Darüber hinaus
werden regelmäßige Vor- und Nachbereitungsseminare angeboten.
Bis heute zählt das Internationale Hospitationsprogramms Pflege und
Gesundheit 70 Teilnehmer, deren Auslandshospitationen bereits zahlreiche
Veränderungsprozesse in deutschen Einrichtungen in Gang gebracht haben.
Viele Teilnehmer bekräftigen zudem, dass sie noch Jahre später von den im
Ausland gemachten Erfahrungen profitieren. So auch Elke Irlinger, eine
der ersten Stipendiatinnen des Programms: ?Ich habe für meinen beruflichen
und privaten Weg sehr von der Hospitation in London profitiert. Die
Kontakte, die ich während der Hospitation aufgebaut habe, sind teilweise
heute noch vorhanden?, sagt die Pflegepädagogin, die sich während ihrer
Hospitation mit Beratungsstrukturen vornehmlich im Bereich der Onkologie
beschäftigte.
Rund 50 Erfahrungsberichte zu absolvierten Hospitationen sowie weitere
Informationen und Bewerbungsunterlagen zum Internationalen
Hospitationsprogramm Pflege und Gesundheit sind im Internet unter
www.g-plus.org eingestellt. Interessenten können sich außerdem telefonisch
beraten lassen.
Bewerbungen können jeweils bis zum Ende eines Quartals eingereicht werden.
Die nächsten Bewerbungstermine sind der 30.06.2008 und der 30.09.2008.
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G-plus ? Zentrum im internationalen Gesundheitswesen
Alfred-Herrhausen-Straße 44, 58455 Witten
Tel.: 02302/915-268, E-Mail: g-plus@uni-wh.de, www.g-plus.org
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