| Freitag, 21. November 2008 |
Gesundheitspolitik
eReha-Entlassungsbericht Die öffentliche Kommentierung des Implementierungsleitfadens zum elektronischen Reha-Entlassungsbericht ist erfolgreich abgeschlossen und hat über die HL7-Benutzergruppe normativen Charakter erlangt. Die Dokumente stehen ab sofort auf den Webseiten der Deutschen Rentenversicherung Bund und des VHitG zum Download bereit.
Der eReha-Entlassungsbericht basiert auf dem Rahmenwerk des elektronischen Arztbriefs, der eine Vielzahl von Anwendungen im Bereich der elektronischen Dokumenten-Kommunikation zulässt. Der Implementierungsleitfaden zum eArztbrief wurde 2006 als erstes Ergebnis der VHitG-Initiative Intersektorale Kommunikation veröffentlicht und bildet damit die Grundlage für eine Reihe weiterer Leitfäden, die im Anschluss entwickelt wurden. Aus der Kooperation zwischen der Deutschen Rentenversicherung Bund und dem VHitG im Rahmen der Initiative ging zunächst der Implementierungsleitfaden zum eReha-Kurzbrief hervor, der als Einstieg in die komplexere Spezifikation des umfassenden Reha-Entlassungsberichts gesehen werden kann.
Dr. Bernd Dreßler, der Telematikbeauftragte der Deutschen Rentenversicherung Bund, sieht in den Aktivitäten zum eReha-Entlassungsbericht einen wichtigen Schritt zur Abstimmung einer einheitlichen Kommunikationsbasis im Gesundheitswesen. „Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem VHitG ist eines der wichtigsten einheitlichen Dokumente der gesetzlichen Rentenversicherung für die elektronische Kommunikation vorbereitet worden. Der Implementierungsleitfaden zum eReha-Entlassungsbericht ist das Ergebnis einer fruchtbaren Kooperation zwischen Anwender und Industrie“, so Dreßler.
Der Mehrwert des eReha-Entlassungsberichts liegt für den weiterbehandelnden Arzt darin, dass relevante Elemente des Arztbriefes – beispielsweise Diagnosen oder Medikation – in das jeweilige IT-System übernommen und weiterverarbeitet werden können. Als eArztbrief kann der Reha-Entlassungsbericht entsprechend den Anforderungen visuell dargestellt, ausgedruckt oder maschinell ausgewertet werden. So ist ein organisationsübergreifender und zeitnaher Austausch von ärztlichen Reha-Entlassungsberichten zwischen Rehabilitationsbereich, ambulantem und stationärem Sektor möglich.
Der Implementierungsleitfaden zum eReha-Entlassungsbericht richtet sich an Software-Entwickler, Projektbetreuer und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld des „Arztbriefes“ vertraut sind. Er ist eine Spezialisierung des bestehenden Implementierungsleitfadens „Arztbrief auf Basis HL7 Clinical Document Architecture Release 2“ im Kontext des ärztlichen Reha-Entlassungsberichts (E-Bericht). Die Umsetzung des Leitfadens ist nicht an Patente oder Lizenzen gebunden und kann von jeder Organisation und jedem Unternehmen eingesetzt werden.
Eine ausführliche Behandlung aller möglichen und nötigen Definitionen bei der Verwendung von CDA Release 2 im Arztbriefkontext ist im Implementierungsleitfaden „Arztbrief“ zu finden. Für die Entwicklung oder Implementierung des Reha-Entlassbriefes sind somit beide Dokumente nötig.
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Hartmut Schulz |
![]() | Teilhabe am Erwerbsleben zentrale Herausforderung für älter werdende Gesellschaf... von kitzi |
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Claudia Mende |
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Hartmut Schulz |
![]() | Die Goji-Beere - ein erstaunliches Natur-Phänomen von Peter Delmenhorst |
| Versorgungsmanagement - Pharmaindustrie und Kassen sind zu gemeinsamem Handeln aufgefordert | Pflege: Neues Verfahren zur Entwicklung von Expertenstandards | Kritik: Gemeinsame Anhörung von Liberalen und Grünen zum Gesundheitsfonds | Deutsche Krankenhausgesellschaft: Fonds stoppen + Kliniken lassen sich nicht abspeisen | 2007: Krankheiten des Herz--/Kreislaufsystems weiterhin häufigste Todesursache | Aufruf zum Kassenwechsel voreilig Wirkungsweise des Fonds noch unklar |