| Freitag, 21. November 2008 |
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BAföG-Anhebung kommt zum richtigen Zeitpunkt - 806 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2007 Die Zahl der BAföG-Empfänger ist in 2007 im Vergleich zum Jahr 2006 nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes geringfügig zurück gegangen. Der Anteil der mit dem Höchstbetrag Geförderten stieg dagegen um einen Prozentpunkt.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan sieht sich in ihrem hochschulpolitischen Konzept bestätigt. "Die BAföG-Erhöhung in diesem Monat kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Zahl der Geförderten wird deutlich steigen, in etwa um 100.000, ebenso die Fördersätze. Es ist erfreulich, mit objektiven Zahlen belegen zu können, dass wir zum im richtigen Zeitpunkt die notwendigen Investitionen in die Bildung getätigt haben", sagte sie am Freitag.
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 806.000 Auszubildende mit BAföG gefördert, davon rund 495.000 Studierende und 311.00 Schüler. Der durchschnittliche Förderbetrag ist konstant geblieben (375 Euro bei Studierenden, 301 Euro bei Schülern).
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Weitere Informationen zum BAföG:
Im Internet können unter www.das-neue-bafoeg.de
alle Informationen zum BAföG mit Gesetzestexten, Antragsformularen,
Adressen und ausführlichen Erläuterungen und Beispielen abgerufen
werden. Dort finden sich auch weitere Hinweise zum Bildungskredit und
zur Begabtenförderung.
Hintergründe
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2007 in Deutschland rund 806 000 Personen (knapp 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 494 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren 11 000 oder 1,4% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um 4 000 (- 0,8%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 7 000 (- 2,3%) zurück.
Die Förderung erstreckte sich zum Teil nicht über ein volles Jahr. Im Durchschnitt wurden 524 000 Personen (193 000 Schüler und Schülerinnen, 331 000 Studierende) je Monat gefördert (- 2,9%). 48% der BAföG-Empfänger und -Empfängerinnen erhielten Vollförderung, also den maximalen Förderungsbetrag. Seine Höhe hängt ab von der Ausbildungsstätte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder auswärts). 52% der BAföG-Empfänger und -Empfängerinnen erhielten eine Teilförderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Geförderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen übersteigt. In absoluten Zahlen gab es 2007 rund 390 000 Vollgeförderte, rund 3 000 mehr als 2006.
Die Zahl der Teilgeförderten fiel auf 416 000, 14 000 weniger als 2006. Die Ausgaben des Bundes und der Länder nach dem BAföG betrugen im Jahr 2007 2 188 Millionen Euro und somit 68 Millionen Euro oder 3% weniger als im Vorjahr. Für die Schülerförderung wurden 697 Millionen Euro (- 20 Millionen) bereitgestellt und für die Studierendenförderung 1 491 Millionen Euro (- 48 Millionen). Im Durchschnitt erhielten geförderte Schülerinnen und Schüler monatlich 301 Euro pro Person und geförderte Studierende 375 Euro pro Person. Der durchschnittliche Förderungsbetrag je Person und Monat ist damit gegenüber 2006 gleich geblieben. 31% aller Geförderten wohnten bei ihren Eltern, 69% außerhalb des Elternhauses.
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