| Freitag, 21. November 2008 |
Gesundheit
Sauberes Trinkwasser für Katastrophengebiete und Entwicklungsländer
Am 12. Mai 2008 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,9 die chinesische Region Sichuan. Rund 70.000 Menschen fielen dem Beben zum Opfer. Besonders betroffen war die Stadt Jiangyou, 100 Kilometer nördlich von Sichuans Provinzhauptstadt Chengdu.
Die meisten Häuser und die öffentliche Infrastruktur wurden dort zerstört. Die Überlebenden wurden in Notlagern untergebracht und versorgt. Es fehlte an Trinkwasser und sanitären Anlagen, deshalb hat Siemens bereits wenige Tage nach der Katastrophe drei von 15 gespendeten SkyHydranten in der Stadt aufgestellt.
Aus der "Wasserbox", wie die Campbewohner die mobile Wasseraufbereitungsanlage nennen, beziehen sie ihr Wasser zum Trinken, Kochen und Waschen. Ein einzelner Filter kann 10.000 Liter Trinkwasser am Tag herstellen. Der SkyHydrant reinigt das Wasser auf Basis moderner Membrantechnologie, funktioniert unabhängig von der externen Stromversorgung und wiegt nur 20 Kilogramm. Weltweit wurden bisher 450 Systeme in 16 Ländern auf vier Kontinenten in Betrieb genommen.
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