| Freitag, 21. November 2008 |
Gesundheitspolitik
Steigende Rohstoff- und Energiepreise verteuern Krankenhaus- und Pflegebetten
Aufgrund der massiven Verteuerung der Rohstoff- und Energiepreise wird ein deutlicher Anstieg der Preise für Krankenhaus- und Pflegebetten erwartet. Kostensteigerungen im zweistelligen Prozentbereich setzten die Unternehmen unter Druck. Die Hersteller von Krankenhaus- und Pflegebetten seien insbesondere von
den höheren Preisen für Stahl, Aluminium und Holz, die Hauptrohstoffe
bei der Produktion, sowie für Energie betroffen.
Der seit Jahren anhaltende Investitionsstau habe die Industrie bereits zu Rationalisierungsmaßnahmen gedrängt. Die Hersteller hätten ihre Einsparpotenziale ausgeschöpft. „Die Unternehmen müssen auf diese Entwicklung reagieren und die Kosten an die Kunden weitergeben“, prognostiziert Jan Wolter, Leiter medizinische Hilfsmittel bei SPECTARIS.
Der Verband schätzt den Umsatz in Deutschland mit Krankenhaus- und Pflegebetten für das Jahr 2008 auf etwa 100 Millionen Euro.
Der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien (SPECTARIS) vertritt im Bereich Medizintechnik rund 150 deutsche Unternehmen des Investitionsgüter- und Hilfsmittelsektors, die vor allem Hightech-Produkte produzieren und stark exportorientiert sind. Die deutschen produzierenden Medizintechnikunternehmen erzielten 2007 einen Gesamtjahresumsatz von rund 17,4 Milliarden Euro und beschäftigten mehr als 95.000 Menschen in 1.246 Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten.
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