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Eine ebenfalls weltweit verbreitete Fan-Gemeinschaft hat das virtuelle Aktionshaus "eBay" hinter sich. Über zwei Millionen ständig gehandelte Produkte und Dienstleistungen sprechen für sich. "Diese Anhänger begeistern sich nicht nur gegenseitig, sondern stecken auch andere an."
Eine Entwicklung, die vor allem durch das Internet beschleunigt und geradezu epidemieartig verbreitet wurde. Denn erst durch diesen technischen Fortschritt wurde es möglich, solche Kult-Communities über eine sehr breite geografische Distanz aufzubauen und aufrecht zu erhalten.
Diesen Trend könnten Unternehmer bewusst fördern, in dem sie für ihre Produkte eigene Communities aufbauen und so dafür sorgen, dass ihre Marke noch mehr verbreitet wird. Doch dazu müssten Unternehmer ihre Zielgruppe schon sehr exakt eingrenzen.
Ein großer Stromanbieter wollte es genau wissen. Für ihn hat von Wangenheim daher mit Hilfe seines Modells - für eine großzahlige, repräsentative Stichprobe - eine Endverbraucher-Analyse durchgeführt und den individuellen "Weiterempfehlungswert" jedes einzelnen Kunden ermittelt. "Wenn man die Formel einmal hat, kann man das rasch ausrechnen", erklärt von Wangenheim.
Das Mühsame für ihn ist, die Parameter - wie beispielsweise Kundentypen, Kundenzufriedenheit, Produktinteresse, Marktinvolviertheit, Expertentum, Dauer der Kundenbeziehung, Qualität der Kundenbeziehung etc. - für die Formel zu entwickeln.
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