| Samstag, 20. März 2010 |
Gesundheitspolitik
Debatte um gute Versorgung der Versicherten notwendig Die AOK weist die jüngsten Reformvorschläge und Honorarforderungen aus der Ärzteschaft zurück. "Bis zu 53.000 Euro mehr Honorar als 2007 erhalten niedergelassene Ärzte 2009", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt mit Verweis auf aktuelle Berechnungen des Instituts des gemeinsamen Bewertungsausschusses von Ärzten und Krankenkassen. Das sei ein "stolzes Konjunkturprogramm für niedergelassene Ärzte".
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"Der Kranke kommt in der aktuellen Auseinandersetzung nur am Rande vor. Das darf nicht so bleiben", mahnt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Herbert Reichelt. Anstelle des Streits um wirtschaftliche Interessen verschiedener Ärztegruppen gehöre die gute medizinische Behandlung in den Mittelpunkt der Diskussion.
Wer in Zeiten der Wirtschaftskrise mit massiven Einnahmeausfällen der gesetzlichen Krankenversicherung noch höhere Honorarforderungen stelle, "verkennt die Realität und gefährdet das Ansehen der Ärzteschaft". Gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Jürgen Graalmann erläutert Reichelt in der aktuellen Themenausgabe des Presseservice Gesundheit (psg), wie die AOK die ambulante Versorgung gestalten will. Außerdem werden die Strukturen der umstrittenen Honorarreform erläutert.
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Frank Keusch
Katrin Schüttpelz
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