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Der erste Meilenstein im Rahmen der Bewerbung um ein von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft (DFG) ausgeschriebenes Forschungszentrum
"Regenerative Therapien" ist erreicht. Das Konzept, das unter
Federführung der TU Dresden entstanden ist, gelangte in die Endrunde
der [...]
[...] letzten drei Bewerber.
Voraussichtlich im Juni 2005 wird die DFG entscheiden, welcher der drei
Finalisten tatsächlich den Zuschlag für das DFG-Forschungszentrum
erhält. Das Forschungszentrum soll zwölf Jahre lang mit insgesamt rund
60 Mio. Euro gefördert werden. Das Dresdner Konzept sieht unter anderem
sechs neue Professuren sowie bis zu zehn Nachwuchsforschergruppen vor.
Das Thema "Regenerative Therapien" markiert in der Biomedizin einen
Paradigmenwechsel von der Beschäftigung mit dem Ersatz krankhaften
Gewebes und den Einsatz unveränderlicher Implantate hin zur Förderung
von Selbstheilungsmechanismen im Körper. Während im Tierreich derartige
Regenerationsphänomene vergleichsweise gut funktionieren, versagen sie
beim Menschen häufig. Die Dresdner Forscher wollen in ihrer
Grundlagenforschung der Frage nachgehen, ob und wie sich Gewebe und
Organe regenerieren, wie diese Regenerationsvorgänge kontrolliert und
für verschiedenste Therapien nutzbar gemacht werden können. Dabei
sollen Erkenntnisse der Grundlagenforschung, die an genetischen
Modellorganismen wie Maus, Zebrafisch oder Axolotl gewonnen werden, in
Verbindung mit bereits klinisch erprobten Erkenntnissen aus der
Stammzelltherapie gebracht werden.
Die TU Dresden verfügt über beste Voraussetzungen, um diese
interdisziplinäre Forschung erfolgreich voran zu bringen.
Wissenschaftler der Lebenswissenschaften (Medizin, Molekulare Zell- und
Entwicklungsbiologie, Genetik, Stammzellforschung, Tissue engineering,
Genomforschung und Bioinformatik) arbeiten Hand in Hand mit
Wissenschaftlern der Ingenieur- und Werkstoffwissenschaften
(Biomaterialwissenschaften, Chemie, Nanotechnologie), um ein derartiges
Forschungszentrum aufzubauen. Darüber hinaus sind Forscher des
Max-Planck-Instituts für Molekulare Zellbiologie und Genetik, des
Forschungszentrums Rossendorf, des Max-Bergmann-Zentrums sowie mehrere
Firmen an dem Vorhaben beteiligt.
Informationen: Prof. Michael Brand,
Biotechnologie-Zentrum und Institut für Genetik, Tel. 0351 210-2514,
0351 210-2864, E-Mail: brand@mpi-cbg.de
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