Qualitätsmanagement
Green+ Hospitals: Nachhaltigkeit ist mehr als Ökologie
25.01.2010 Quelle: Siemens AG
Nachhaltigkeit umfasst prinzipiell ökologische, soziale und ökonomische Faktoren. Das gilt auch für das Gesundheitswesen und seine Leistungserbringer. In dieser Branche geht es vielmehr darum, unter Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte die Effizienz der Arbeitsabläufe zu erhöhen, die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Gesundheitsunternehmen zu verbessern und gleichzeitig die Qualität der Patientenversorgung zu optimieren.
Siemens hat deshalb das Programm „Green+ Hospitals“ eingeführt. Das „Plus“ im Namen besagt, dass Nachhaltigkeit im Gesundheitswesen nicht nur mit Ökologie gleichzusetzen ist. Deshalb fasst Green+ Hospitals alle Lösungen von Siemens unter einem Dach zusammen, die Krankenhäusern helfen, diese drei Kriterien zu erfüllen. Das Programm wird erstmals auf der Arab Health 2010 der Öffentlichkeit ausführlich vorgestellt. Die jährlich in Dubai stattfindende Messe ist weltweit eine der bedeutendsten Präsentationsplattformen für Medizintechnik, Gesundheit, Pharmazie und Dentaltechnik.
Nachhaltigkeit soll in einem Zusammenspiel von ökologischen, ökonomischen und sozialen Kriterien die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft sichern. Gesundheit ist dabei sowohl ein Ergebnis als auch eine Voraussetzung: Die nachhaltige Entwicklung einer Gesellschaft unterstützt und fördert Gesundheit. Andererseits ist ein nachhaltiges Wirtschaften ohne gesunde Menschen nicht möglich. Für eine nachhaltige Entwicklung benötigt die Gesellschaft daher zukunftsfähige Gesundheitssysteme, die selbst die Kriterien der Nachhaltigkeit erfüllen müssen. Allerdings stellt unter anderem der Kostendruck die Gesundheitssysteme häufig vor Probleme, die die Nachhaltigkeit ihrer Dienstleistungen in Frage stellen. Ärzte und Kliniken sollen heute zwar die Umwelt schonen und die Patientenversorgung stetig verbessern, aber gleichzeitig Kosten senken.
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Thomas Blum
Daniel Kreibich
