| Freitag, 10. Oktober 2008 |
Management
Auftakt des Projekts "Benchmarking in der Pflege"
Am 10. Juni 2005 hat im Wissenschaftspark Gelsenkirchen die Auftaktveranstaltung zum Projekt "Benchmarking in der Pflege" stattgefunden. Das Vorhaben zielt auf die systematische Entwicklung eines praxisorientierten Handlungsleitfadens für die Umsetzung qualitätssichernder und qualitätssteigender Maßnahmen [...]
[...] zum Thema "Ernährung und Flüssigkeitsversorgung in der stationären Pflege" ab.
Dazu sollen das vorhandene Wissen und die praktische Umsetzung in den beteiligten Einrichtungen systematisch dargestellt und verglichen sowie auf Verbesserungspotenziale hin untersucht werden. Ende August 2006 sollen Instrumente vorliegen, die von anderen stationären Einrichtungen ohne großen Anpassungsaufwand eingesetzt werden können.
Wenn über Ernährung und Flüssigkeitsversorgung in der stationären Altenpflege gesprochen und berichtet wird, dann oft nur in Verbindung mit negativen Schlagworten wie Mangelversorgung, Unterernährung und Austrocknung. Dabei gibt es viele gute Ansätze und Beispiele, die aber viel zu wenig bekannt sind.
Damit sich das ändert und damit auch andere von den bestehenden positiven Erfahrungen im Bereich Ernährung und Flüssigkeitsversorgung im Heim profitieren können, wurde das bereits seit Anfang Mai 2005 laufende und insgesamt 16 Monate dauernde Projekt vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung initiiert und wird vom Ministerium finanziell gefördert.
An diesem Modellvorhaben beteiligt sind acht stationäre Atenpflegeeinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen, die sich dafür zum "Projektverbund Rhein-Ruhr" zusammengeschlossen haben.
Beabsichtigt ist, in Kooperation mit der Konkret Consult Ruhr GmbH (KCR) und dem Kuratorium Deutsche Altershilfe e.V. (KDA) einen Benchmarking-Prozess exemplarisch für den Bereich "Ernährung und Flüssigkeitsversorgung" zu etablieren.
Die Themen "Mangel- bzw. Überernährung" werden bei der Bearbeitung ebenso eine Rolle spielen wie andere relevante Aspekte, z.B. im Zusammenhang mit
der Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner, geeigneten
Rahmenbedingungen und Strukturen, der Prävention, dem Leistungsbedarf
und der Planung und Dokumentation der notwendigen Pflege. Neben den
vorliegenden und bewährten Ansätzen sollen neue, innovative Ideen und
Konzepte berücksichtigt bzw. entwickelt werden, wobei Anwendbarkeit und
Praxisorientierung im Vordergrund stehen werden.
Weitere Infos zum Projekt:
Henry Kieschnick, Kuratorium Deutsche Altershilfe
(KDA), Tel.: 0221/931847-37, E-Mail: henry.kieschnick@kda.de
Roland Weigel, Konkret Consult Ruhr GmbH (KCR), Tel.: 0209/1671250,
E-Mail: weigel@kcr-net.de
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