Foto: aboutpixel.de - Christoph Ruhland Auf den ersten Blick scheinen sich beide zu ähneln: Die Diät und die Fastenkur. In unserer heutigen Zeit werden beide Begriffe verwendet, meist um eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten zu beschreiben, die zu einer Gewichtsabnahme führen soll.

Doch, stimmt das überhaupt?

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Der Begriff Diät mit seinem griechischen Ursprung bedeutet "Lebensweise". Schon Hippokrates bezeichnete mit Diät die spezielle Auswahl von Nahrungsmitteln über einen längeren Zeitraum.

In der heutigen Zeit gibt es Diäten mit dem Ziel, Gewicht zu verlieren, die sogenannten Reduktionsdiäten. Und es gibt Diäten, die ärztlich verordnet werden, spezielle Krankenkost für zum Beispiel Menschen mit Stoffwechselerkrankungen. Beiden gemeinsam ist, dass ein individueller Diätplan mit den empfohlenen Nahrungsmitteln zusammengestellt wird, an den man sich strikt halten sollte.

Im Gegensatz zu den unbedingt erforderlichen ärztlich verordneten Diäten für Kranke mit ihrem durch eine geschulte Diätassistentin erstelltem Diätplan, stehen Reduktionsdiäten mit ihren teilweise abenteuerlich anmutenden Diätplänen in der Kritik. Es wird vermutet, das der ein oder andere Diätplan viel zu einseitig ist und eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung nicht gewährleisten kann. Auch werden die Reduktionsdiäten für den bekannten Jojo-Effekt verantwortlich gemacht.

Das Fasten wiederum ist schon lange Teil der menschlichen Kultur. Beim Fasten ging es oft um Enthaltsamkeit bis hin zur Askese. Fasten kann man mit unterschiedlichen Zielen. Bei vielen Religionen ist eine Fastenzeit zu bestimmten Zeiten im Jahr festgelegt, mit ganz unterschiedlichen Ursprüngen. Im Christentum etwa soll die vierzigtägige Fastenzeit vor Ostern an die 40 Wüstentage Jesu oder die 40 Wanderjahre der Israeliten erinnern.

Heute fasten Menschen aus innerer Überzeugung durch Nahrungsentzug den eigenen Körper zu reinigen und von giftigen Stoffwechselendprodukten zu entlasten. Der Körper bekommt nur flüssige Nahrung von außen und schaltet sehr schnell auf die Ernährung von innen um. Angelagerte Depots werden entleert und die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert. Regelmäßiges Fasten dient nachgewiesenermaßen der Gesundheitsvorsorge, -pflege und der Heilung von Krankheiten. Auch hier gilt wie bei einer Diät; man sollte sich vorab vom einem Arzt durchchecken lassen.

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