Gesundheitstipps
Studie Depressionen: Telefonische Betreuung führt zu höherer Lebensqualität und geringeren Versorgungskosten
01.12.2011 Quelle: AnyCare
Depressionen gehören in Deutschland mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Etwa fünf bis sechs Millionen erwachsene Bundesbürger leiden im Verlauf eines Jahres an einer depressiven Störung. Ein telefongestütztes Betreuungsprogramm kann die medizinische Versorgung der Betroffenen wirksam ergänzen. Wie eine Auswertung durch AnyCare und die Debeka Krankenversicherung zeigt, verbessert sich nicht nur die gesundheitliche Situation der Programmteilnehmer. Auch die Versorgungskosten können deutlich verringert werden.
Depressionen haben schwerwiegende Auswirkungen für die Betroffenen: Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sind verringert, die Sterblichkeit erhöht. Auch für das gesamte Gesundheitssystem stellen depressive Störungen eine große Belastung dar: Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass allein das Krankheitsbild Depression in Deutschland jährlich etwa 4,6 Milliarden Euro an medizinischen Kosten verursacht. Durch Arbeits- oder Erwerbsunfähigkeit kommen weitere Kosten hinzu.
Mit AnyCare ProPerspektive bietet der seit über zehn Jahren tätige Gesundheitsdienstleister gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ein telefongestütztes Betreuungsprogramm für Versicherte mit Depressionen an. Die Debeka Krankenversicherung führt das Programm seit mittlerweile mehr als vier Jahren gemeinsam mit AnyCare durch. Mit großem Erfolg, wie eine aktuelle Studie der beiden Kooperationspartner belegt. Dies zeige eine Befragung von über 100 Programmteilnehmern mithilfe eines standardisierten Fragenbogens der Weltgesundheitsorganisation (WHO), des sogenannten WHO-5-Fragebogens. Danach sei das psychische Wohlbefinden der Betroffenen im Verlauf der Betreuung um mehr als 37 Prozent angestiegen.
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Gerhard Schmidt
Ramona Riesterer