Foto: Wort & Bild Verlag

Der Zeitpunkt von Mahlzeiten kann sich Forschern zufolge auf das Gewicht auswirken. "Isst man ständig gegen die innere Uhr, steigt das Risiko für Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen", erklärt der Freisinger Ernährungsmediziner Professor Thomas Skurk im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". "Die sogenannten chronobiologischen Rhythmen - darunter das tägliche Auf und Ab verschiedener Hormone - beeinflussen, wie leicht oder schwer jemand sein Gewicht hält." Um abzunehmen oder das Gewicht zu halten, sei es zum Beispiel günstiger, nur dreimal am Tag zu essen statt vier- oder fünfmal.

Ungünstig sei spätes Essen, so Skurk. "Mindestens 80 Prozent der täglichen Kalorienmenge sollte man durch Frühstück und Mittagessen zu sich nehmen. Das heißt: abends weniger, vor allem weniger Kaloriendichtes essen, beispielsweise keinen Schokoriegel."

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Zudem sollte man von den drei täglichen Mahlzeiten keine auslassen - "besonders nicht das Frühstück". Essen nach der inneren Uhr bedeute aber nicht Schlemmen nach Herzenslust. Um das Thema Kalorien komme keiner herum, betont der Experte. "Genauso wenig wie um ausreichend Bewegung."

Das ganze Interview mit dem Professor für Ernährungsmedizin finden Leser im aktuellen "Diabetes Ratgeber".

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Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 11/2017 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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