Medizin & Pharma

Wissen ist die Lebensader der Pharmaindustrie. Angefangen bei den experimentellen Rohdaten über chemische Formeln zum Wirkstoff bis hin zum patentierten Medikament – ohne Informationen kann die Branche nicht überleben. Damit neue Medikamente auf dem Markt erscheinen dürfen, muss der gesamte Entwicklungsprozess genauestens dokumentiert sein, und die Vorgaben von Seiten der Regulierungsbehörden erfüllt werden.

Mitarbeiter und Bewerber bewerten das Unternehmen bei kununu mit durchschnittlich 3,8 von 5 Punkten. Authentizität, Offenheit für Kritik und Kommunikation auf Augenhöhe – allesamt Eigenschaften, die ein zeitgemäßes HR-Management ausmachen. Dass der Ulmer Pharmadienstleister MARVECS diesen Ansprüchen gerecht wird, bestätigt die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „OPEN COMPANY“ auf der Arbeitgeberbewertungsplattform kununu.

Pharma Westen firmiert seid 1. März 2014 unter dem Namen Orifarm GmbH. Günstige Arzneimittel können dann unter dem neuen Namen Orifarm GmbH bestellt werden. Seit 2005 gehört das Unternehmen zur dänischen Orifarm-Gruppe, dem führenden international tätigen Arzneimittelimporteur in Europa.  

Anstehende Kosten für die Modernisierung veralteter Medizintechnik stellen für die europäischen Gesundheitssysteme  zunehmend eine Herausforderung dar. Allein in Deutschland müssen in den nächsten zwei Jahren bis zu 1,7 Mrd.€ investiert werden, um technisch überholte bildgebende Diagnosegeräte zu ersetzen. Dies geht aus einer aktuellen Analyse der Financial-Services-Einheit von Siemens (SFS) hervor.

Patienten mit schweren Herzerkrankungen kann mit Implantaten – wie Herzschrittmachern, Defibrillatoren, Herzmonitoren oder CRT-Geräten – wirksam geholfen werden. Der Hersteller Medtronic GmbH aus Meerbusch bietet für seine Geräte einen anwenderfreundlichen Zusatzservice, der das Alltagsleben der Betroffenen erleichtert: Mit dem CareLink Monitor können wichtige Daten aus dem Implantat, z. B. zur Therapie und zum Krankheitsverlauf, auf Knopfdruck oder voll automatisiert an den behandelnden Arzt gesandt werden.

Für einen Operationssaal eines Klinikums in Freiburg erhielt das Medizintechnik-Unternehmen Ampex IT aus Berlin den Auftrag, einen digitalen Röntgenbildbetrachter auf Basis eines 80"-Displays zu entwickeln und zu bauen. Es handelt sich dabei um das größte Gerät, das jemals in einem Klinikum verbaut wurde.

Auch, wenn gewisse Symptome weder ungewöhnlich noch bedrohlich zu sein scheinen, gilt es, eine schnelle Diagnose zu stellen. Denn verbirgt sich hinter kühlen Händen, kaltem Schweiß und Atemnot beispielsweise ein kardiogener Schock, geht es um Leben und Tod. Jede Sekunde zählt, die zwischen der Feststellung des akuten Krankheitsbildes und der Behandlung liegt. Langwierige Analysemethoden durch veraltete Geräte oder externe Labore bringen den Arzt in die Bredouille. Bis die Ergebnisse vorliegen, bleibt ihm sowie dem Patienten nichts anderes übrig, als mit einem mulmigen Gefühl abzuwarten.

Die Europäische Kommission hat im Juli 2013 spannende Zahlen zur Internetnutzung veröffentlicht. Mehr als 100 Millionen Europäer haben das Internet noch nie genutzt. Peinlich: auch in Deutschland gibt es weiterhin einen tiefen digitalen Graben. Von den Menschen zwischen 55 und 65 Jahren haben lt. EU mehr als ein Viertel noch nie Kontakt mit dem Internet gehabt. Bei den Deutschen über 65 sind es mehr als die Hälfte.

Um Röntgen-, Ultraschall- und Computertomographieaufnahmen problemlos verwalten und an anderer Stelle weitergeben zu können, werden sie häufig digital auf CDs und DVDs umgesetzt. Das manuelle Brennen und Beschriften der Datenträger kostet allerdings nicht nur wertvolle Arbeitszeit, sondern ist auch eine Fehlerquelle: Patientennamen oder Etiketten werden schnell verwechselt. Daher gibt es seit einigen Jahren automatisierte, robotergesteuerte Systeme, die den Vorgang komplett übernehmen.

Zur Bestimmung von Betäubungsmitteln und Pharmaka wird in der Regel Urin als Probenmaterial verwendet, ein Vorgehen, das allerdings eine Manipulation durch den Patienten ermöglicht. Die Spontanurinprobenahme muss daher unter Aufsicht erfolgen, was einerseits für Patient und Arzt sehr unangenehm ist und andererseits für die Praxen einen erhöhten Zeit- und Personalaufwand bedeutet. Zudem erlaubt die qualitative Nachweismethode im Urin keine Rückschlüsse auf eine pharmakologische Beeinflussung des Patienten.